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Am Montag verzeichnen Kryptoaktien einen deutlichen Kursanstieg, wobei Circle und Coinbase besonders hervorstechen. Positives aus der US-Kryptogesetzgebung und der Bitcoin-Kurs, der die Marke von 80.000 Dollar überschritt, geben der Branche neuen Auftrieb.
Circle, der Herausgeber des Stablecoin USDC, legte um 19,56 Prozent zu und setzt damit seinen Aufwärtstrend fort. Coinbase gewann rund 7 Prozent, während BitGo, spezialisiert auf Krypto-Verwahrung und Stablecoin-Infrastruktur, etwa 10 Prozent höher notierte.

Auch Strategy (MSTR), das Unternehmen mit der größten Bitcoin-Position unter börsennotierten Firmen, stieg um 4 Prozent. Dasselbe galt für den kryptofreundlichen Broker Robinhood und Bitmine, das Ethereum (ETH) als Unternehmensreserve hält. Dies zeigt eine breite Erholung im Sektor, nicht nur vereinzelt.
Der Anstieg folgte, nachdem der Bitcoin-Kurs die 80.000-Dollar-Marke überschritt, das höchste Niveau seit Ende Januar. Das verlieh der gesamten Kryptobranche einen deutlichen Aufschwung.
In den letzten 24 Stunden stieg Bitcoin um mehr als 2 Prozent, was auch andere große Kryptowährungen mit nach oben zog.
Auch die Nachrichten zur US-Kryptoregulierung gaben dem Markt zusätzlichen Schub. Der Digital Asset Market Clarity Act scheint einen Schritt näher an die Genehmigung gerückt zu sein, nachdem ein wesentliches Hindernis beseitigt wurde.
In der neuesten Kompromissfassung wird die Verzinsung ruhender Stablecoins verboten, jedoch bleiben Belohnungen auf Basis von Nutzung und Aktivität erlaubt. Damit wird ein besonders heikler Punkt des Gesetzesvorschlags adressiert.
Markus Thielen von 10x Research sieht darin einen Wendepunkt. Er betont, dass damit eines der letzten Hindernisse beseitigt wurde und das Gesetz nun schneller in die nächste Phase übergehen kann.
Auch auf Prognosemärkten wächst das Vertrauen. Die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung des Gesetzes liegt inzwischen bei rund 64 Prozent, was laut Thielen zeigt, dass Anleger bereits auf potenzielle Gewinner in der Branche setzen.
Circle gilt unter Anlegern als einer der größten Profiteure der neuen Gesetzgebung. Als regulierter Herausgeber von Stablecoins ist das Unternehmen gut positioniert, um von klareren Regeln zu profitieren, insbesondere wenn Stablecoins offiziell als Zahlungsmittel anerkannt werden anstatt als Anlageprodukt.
Zudem warten Anleger gespannt auf die kommenden Quartalszahlen, die nächste Woche veröffentlicht werden. Diese sorgen für zusätzliche Spannung bei der Aktie.
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