Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Das amerikanische Kryptounternehmen BlockFills hat Insolvenz angemeldet. Die in Chicago ansässige Handels- und Kreditfirma, die im vergangenen Jahr noch ein Handelsvolumen von über 60 Milliarden Dollar verarbeitete, geriet in finanzielle Schwierigkeiten, nachdem die Verluste stiegen und die Liquidität versiegte.
Gerichtsdokumente offenbaren das Ungleichgewicht der Situation. Das Unternehmen besitzt schätzungsweise 50 bis 100 Millionen Dollar an Vermögenswerten, dem stehen jedoch möglicherweise Schulden von 500 Millionen Dollar gegenüber. Einfach ausgedrückt: BlockFills hat bis zu fünfmal mehr Schulden als Vermögenswerte.
Um nicht sofort zusammenzubrechen, hat das Unternehmen in Delaware ein sogenanntes Chapter 11-Verfahren beantragt. Dies ist eine Form des Insolvenzschutzes, die es einem Unternehmen ermöglicht, unter Aufsicht des Gerichts weiterzuarbeiten, während es versucht, sich neu zu strukturieren. Es ist vergleichbar mit dem Vorgehen von FTX im Jahr 2022.
Die Probleme bestehen schon länger. Letzten Monat wurde bekannt, dass BlockFills etwa 75 Millionen Dollar verloren hatte und einen Käufer oder Notfinanzierung suchte. Kurz darauf wurden Ein- und Auszahlungen aufgrund von Liquiditätsproblemen gestoppt.
Die Lage verschärfte sich, als Dominion Capital eine Klage einreichte. Dominion behauptet, BlockFills habe Millionen Dollar an Kundengeldern unsachgemäß verwendet, Gelder vermischt und große Verluste vertuscht. Ein Bundesrichter erließ daraufhin eine einstweilige Verfügung.
Mitbegründer und CEO Nicholas Hammer hat inzwischen sein Amt niedergelegt. Joseph Perry leitet das Unternehmen als Interim-CEO durch den Restrukturierungsprozess.
BlockFills war kein kleines Unternehmen. Die Plattform bediente etwa 2.000 institutionelle Kunden, darunter Hedgefonds, Vermögensverwalter und Miningunternehmen. Sie bot Dienstleistungen in den Bereichen Liquidität, Kreditvergabe, Risikomanagement und OTC-Handel an.
Das Unternehmen wurde von Investoren wie Susquehanna Private Equity, CME Ventures und der Kryptoplattform Nexo unterstützt. Im Jahr 2025 verarbeitete es mehr als 60 Milliarden Dollar an Handelsvolumen, ein Anstieg von 28 % im Vergleich zum Vorjahr. Dass das Unternehmen trotz dieses Wachstums dennoch scheiterte, zeigt, wie schnell es bergab gehen kann, wenn Verluste und Schulden außer Kontrolle geraten.
Coinbase meldet ein Datenleck beim externen Dienstleister Amplitude. Kontaktdaten einiger Kunden wurden offengelegt. Die Kryptoguthaben sind laut Coinbase jedoch sicher.
Die Kryptobörse Bithumb ist über ein internes System gehackt worden. Dabei wurden personenbezogene Daten gestohlen. Die Krypto-Bestände der Kunden sind nach Angaben der Börse jedoch nicht betroffen.
Ripple schließt eine bedeutende Vereinbarung mit Robinhood. Die Zusammenarbeit macht RLUSD Millionen Kunden zugänglich. Was bedeutet das für den XRP-Kurs?
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?