Die American Bankers Association (ABA) hat am vergangenen Dienstag ihre wichtigsten Schwerpunkte für dieses Jahr präsentiert. Eine der Prioritäten in diesem Jahr ist es, die Verzinsung von Stablecoins zu verhindern. Dies könnte laut der Bankenvereinigung erhebliche Probleme für die Bankenwelt mit sich bringen.
Verbot von Renditen auf Stablecoins laut Banken entscheidend
Am Dienstag veröffentlichte die ABA eine Pressemitteilung mit ihren wichtigsten Prioritäten für 2026. Ein Punkt auf dieser Liste sticht besonders hervor. Die Organisation nimmt Stablecoins ins Visier.
Im zuvor verabschiedeten GENIUS Act wurde Herausgebern von Stablecoins bereits untersagt, Zinsen oder Renditen auf ihre Coins anzubieten. Mit dem CLARITY Act in Vorbereitung sei es laut der ABA entscheidend, dass dieses Verbot auf andere Akteure ausgeweitet wird.
6 Billionen Dollar drohen der Bankenwelt zu entgleiten
Bereits Anfang des Monats erklärte Brian Moynihan, CEO der Bank of America, dass 6 Billionen Dollar aus der Bankenwelt abfließen könnten, wenn Zinsen auf Stablecoins erlaubt werden.
Banken befürchten erhebliche Probleme bei diesem Konzept, da Kunden dann ihr Erspartes eher bei diesen Anbietern anlegen würden. Die Zinsen auf Stablecoins sind in der Regel nämlich deutlich höher als die, die traditionelle Banken bieten.
Das Verbot im GENIUS Act reicht den Banken zufolge nicht aus. Wenn im CLARITY Act kein entsprechendes Verbot aufgenommen wird, könnten Herausgeber von Stablecoins dennoch Zinsen über Dritte anbieten.
Dies würde eine Gesetzeslücke schaffen, die letztlich auch traditionelle Banken in Schwierigkeiten bringen könnte.
Kryptounternehmen sehen Verbot als erhebliche Einschränkung
Kryptounternehmen betrachten das mögliche Verbot als erhebliche Einschränkung für die Entwicklung der Kryptobranche. Der CEO des Kryptounternehmens Circle hält die Bedenken für „völlig absurd“.
Seiner Meinung nach würde die Erlaubnis von Zinsen dafür sorgen, dass Kunden bleiben oder sogar angezogen werden. Zinsen auf Stablecoins könnten Banken mehr nützen als schaden.
Gleichzeitig gibt eine andere prominente Figur aus der Finanzwelt eine wichtige Warnung ab. Anthony Scaramucci, Gründer der Investmentgesellschaft SkyBridge Capital, sieht voraus, dass ein Verbot der digitalen chinesischen Währung Yen zugutekommen könnte.
Diese sogenannte ‚Central Bank Digital Currency‘ wird nämlich Zinsen anbieten. Dies könnte den US-Dollar in der internationalen Konkurrenz stark zurückwerfen.
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Die Ermittlungen werden laut lokalen Medien von der Provinzpolizei von Gangwon auf Antrag des nationalen Polizeikorps geleitet.
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