Obwohl die US-Notenbank diese Woche eine Zinssenkung durchgeführt und auf weitere Lockerungen hingewiesen hat, gelingt es dem Bitcoin-Kurs noch nicht, auszubrechen.
Es ist offensichtlich, dass die Bullen dabei sind, einen Boden zu bilden, nachdem Bitcoin zuvor auf 80.000 Dollar gefallen war. Zum Zeitpunkt des Schreibens wird Bitcoin bei 92.400 Dollar gehandelt, und es wird darum gekämpft, die Grenze von 93.000 Dollar zu durchbrechen.
Großer Widerstand bei 93.000 Dollar für Bitcoin
In den letzten Wochen haben wir mehrfach gesehen, dass Bitcoin versucht hat, den Kurs von 93.000 Dollar zu durchbrechen. Bisher wurde jeder Versuch entschieden abgewehrt, und es ist klar, dass die Bullen noch nicht genug Kraft haben, um den Aufwärtstrend wirklich wieder aufzunehmen.
Es scheint also mehr nötig zu sein als eine Zinssenkung der US-Notenbank und die Vorstellung, dass in 2026 weitere Zinssenkungen folgen werden. Das ist jedenfalls die Überzeugung, die der Futures-Markt derzeit hat.
Man rechnet derzeit mit Raum für zwei Zinssenkungen. Damit würde der Leitzins der US-Notenbank bei 3,00 – 3,25 Prozent liegen.

Vorläufig scheinen diese beiden Zinssenkungen der US-Notenbank also nicht auszureichen, um die Stimmung wieder positiv zu machen. Jedenfalls nicht positiv genug für einen neuen Ausbruch des Bitcoin-Kurses.
Fundament bleibt positiv
Auch wenn der Bitcoin-Kurs technisch in schwierigem Fahrwasser steckt, bleibt das Fundament positiv. In der untenstehenden Grafik sehen wir, dass der Kurs mittlerweile unter einige wichtige Durchschnitte gefallen ist. Das bildete in der Vergangenheit den Auftakt für einen Bärenmarkt.

Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass die makroökonomische Situation 2022 anders war. Damals begann die US-Notenbank, ihre Politik gerade zu verschärfen, um die Inflation zu bekämpfen, während wir jetzt das Gegenteil sehen.
Außerdem haben wir es mit Donald Trump zu tun, der 2026 bei den Zwischenwahlen gewinnen will. Dabei kann er einen Bullenmarkt sehr gut gebrauchen, denn er sorgt für Optimismus, glückliche Anleger und vermutlich mehr Wähler für seine Partei.
Auch wenn die Kursentwicklung von Bitcoin in den letzten Wochen unbestreitbar schlecht war, muss das nicht das Ende des Bullenmarkts bedeuten. Das Fundament für weitere Anstiege bleibt im Hintergrund bestehen.
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