Der Bitcoin-Kurs ist wieder bei 71.000 Dollar, nachdem gestern noch das Niveau von 68.900 Dollar erreicht wurde. Damit zeigt sich Bitcoin erneut stark, während sich die Lage im Iran-Konflikt verbessert.
Die Gespräche mit Iran sollen vielversprechend verlaufen, und die Trump-Regierung hat einen 15-Punkte-Plan vorgeschlagen, um den Konflikt zu beenden.

Ölpreis weiterhin bei 100 Dollar
Der Ölpreis bewegt sich derweil weiterhin bei 100 Dollar pro Barrel. In dieser Hinsicht scheint der Markt nicht ganz an die Friedensgespräche von Donald Trump zu glauben. Am kommenden Freitag endet die neue Frist für ein Ende des Konflikts.
Dann muss die Straße von Hormus offen sein. Sollte das nicht der Fall sein, plant Trump, die kritische Energieinfrastruktur Irans anzugreifen. Trump äußerte sich jedoch vorerst optimistisch und sagte, Iran äußere „vernünftige Dinge“ in den Gesprächen.
Der 15-Punkte-Plan fokussiert sich vor allem auf die ballistischen Raketen und Atomprogramme Irans. Zudem werden auch maritime Routen wie die Straße von Hormus thematisiert.
Märkte reagieren positiv
Die Märkte scheinen vorerst positiv auf die Entwicklungen zu reagieren. Nicht nur Bitcoin verzeichnet heute Gewinne. Auch die Börsen in Japan, Südkorea und Taiwan sind gut in den Tag gestartet. Futures für den US-amerikanischen S&P 500 und den europäischen Stoxx 600 liegen 1 Prozent im Plus.
Dennoch bestreitet Iran die Verhandlungen. Das zentrale Militärhauptquartier Irans sagte, die Islamische Republik sei nicht im Gespräch mit ihren Gegnern.
„Unsere erste und letzte Botschaft war immer, ist immer noch und wird immer bleiben: Jemand wie wir schließt niemals einen Vertrag mit jemandem wie euch ab. Jetzt nicht und niemals“, sagte ein Sprecher des Khatam al-Anbiya Hauptquartiers am Mittwoch. „Nennt eure Niederlage nicht eine Einigung. Die Zeit eurer leeren Versprechungen ist vorbei.“
Iran bestreitet sowohl direkte als auch indirekte Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten, während Präsident Masoud Pezeshkian und Außenminister Abbas Araghchi telefonisch mit Amtskollegen aus anderen Ländern beraten. US-Präsident Donald Trump sagte zuvor, die USA hätten Kontakt zu den „richtigen Leuten“ in Iran.
„Sind eure internen Spannungen inzwischen so weit eskaliert, dass ihr mit euch selbst verhandelt?“ so der Sprecher, ohne Washington explizit zu nennen.
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