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Der Bitcoin-Kurs durchläuft eine äußerst schwierige Phase voller Unsicherheit. Im Oktober erreichte Bitcoin noch ein Allzeithoch von 126.000 Dollar, doch inzwischen liegt der Kurs mehr als 50.000 Dollar darunter.
Damit lässt sich nicht mehr leugnen, dass wir uns in einem Bärenmarkt befinden. Die entscheidende Frage ist: Wann enden die Kursrückgänge?
Wir befinden uns derzeit in einer Marktphase, in der viele Anleger ihre Bitcoin aufgeben und verkaufen. Es bleibt abzuwarten, wann Käufer Bitcoin als unterbewertet ansehen.
Wenn diese Käufergruppe wächst und Bitcoin für den nächsten Bullenmarkt akkumuliert, könnte sich normalerweise eine Kursuntergrenze bilden. Allerdings sehen wir dies derzeit noch nicht. In früheren Bärenmärkten fand diese Akkumulation in der Regel um den 200-Wochen-Durchschnitt des Kurses statt.
Dieser Durchschnitt liegt derzeit bei etwa 58.000 Dollar. Im Jahr 2022 rutschten wir sogar unter dieses Niveau, nachdem FTX von Sam Bankman-Fried kollabierte. Vorerst scheint die blaue Linie in der untenstehenden Grafik ein vernünftiges Niveau zu sein, auf dem wir eine Kursuntergrenze für Bitcoin erwarten können.

Die Schwäche ist nicht auf Bitcoin beschränkt. Auffällig ist das derzeit fehlende Risikobewusstsein am Markt. Bitcoin ist das offensichtlichste Beispiel, aber dasselbe gilt für ARKW, IV und IPO, ETFs, die hauptsächlich aus zukunftsgerichteten Unternehmen bestehen, die sich noch beweisen müssen.
Sowohl Bitcoin als auch diese ETFs erreichten im Oktober 2025 einen vorläufigen Höchststand, woraufhin alle einen Abwärtstrend einleiteten. Die untenstehende Grafik veranschaulicht dieses Bild. Die genannten ETFs sind in Rot dargestellt, Bitcoin in Orange und der globale ACWI-Fonds in Grün.

Was sehen wir? Vor allem, dass zukunftsgerichtete und risikosensible Anlagen seit Oktober 2025 an Boden verloren haben, während der breite Weltindex weiter steigt. Die Lage ist nicht dramatisch, aber es fehlt den Anlegern an echtem Appetit auf Risiko.
Gerade diesen Appetit brauchen Bitcoin und einige andere Anlagen, um erfolgreich zu sein. Derzeit sind die Zweifel zu groß, beispielsweise aufgrund geopolitischer Spannungen, und es fehlt die extreme Risikobereitschaft, die Bitcoin benötigt.
Seit Jahren folgt Bitcoin einem vierjährigen Zyklus, doch ETFs und institutionelle Anleger üben erheblichen Druck auf dieses historische Muster aus.
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