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Der Bitcoin Kurs ist in den letzten sieben Tagen um mehr als 12 Prozent gefallen. Aktuell handelt Bitcoin bei 66.370 Dollar, nachdem der Kurs heute früh noch in Richtung 65.000 Dollar gesunken war. Bitcoin (BTC) begann stark abzufallen, nachdem Strategy am Wochenende bekanntgab, eine kleine Menge BTC verkauft zu haben.

Erstmals seit 41 Monaten entschied sich Strategy, eine kleine Menge Bitcoin zu verkaufen. Es handelte sich um 32 Stück, die für insgesamt 2,5 Millionen Dollar verkauft wurden. Eine geringe Menge, jedoch mit großen Auswirkungen auf den Bitcoin Kurs.
Der Markt zeigte sich sichtlich erschrocken über diese Aktion von Strategy. Bis vor Kurzem war das Unternehmen quasi der einzige Stabilisator für Bitcoin. Nach dem Verkauf brach Panik aus, denn Strategy hatte versprochen, niemals zu verkaufen.
Diese Vorstellung scheint nun für viele passé zu sein, obwohl es sich nur um einen sehr kleinen Verkauf durch das Unternehmen von Michael Saylor handelte. Wir sollten uns nicht wundern, wenn Strategy zukünftig öfter zu solchen Maßnahmen greifen muss.
Angesichts aller Schuldscheine und speziellen Aktien, die sie ausgeben, benötigen sie manchmal auch US-Dollar, um Dividenden und Zinsen zu zahlen.
Außerdem befand sich Bitcoin trotz des Anstiegs auf 84.000 Dollar in einem Abwärtstrend. Der Anstieg von 60.000 Dollar aus betrachtet war die Bärenmarktphase noch nicht beendet. Dies lässt sich nun klar festhalten. Das negative Sentiment dominiert bei Bitcoin.
Dennoch unterscheidet sich dieser Bärenmarkt von anderen. In den vorherigen Bärenmärkten litt der gesamte Finanzmarkt mit Bitcoin zusammen. Diesmal ist das nicht der Fall, und die US-Börsenindizes erreichen sogar neue Allzeithochs.
Dies macht die Situation für Bitcoin besonders schmerzhaft und führt derzeit wahrscheinlich zu einem größeren Kapitalabfluss. Dies ist die Phase am Markt, in der Menschen Bitcoin tatsächlich aufgeben und sich für andere Assets entscheiden.
Normalerweise ist dies jedoch auch die Phase, in der sich Kursböden abzeichnen. Viel schlechter kann das Sentiment kaum werden. So könnte man jedenfalls denken.
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