Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten Wochen gestiegen, hat es jedoch noch nicht geschafft, sein Allzeithoch von über 124.000 Dollar zu durchbrechen. Das könnte sich bald ändern, denn die US-Zentralbank steht kurz davor, eine neue Serie von Zinssenkungen zu beginnen.
Warum ist das bullish für Bitcoin?
Dass die US-Zentralbank gerade jetzt an Zinssenkungen denkt, macht die Situation besonders bullish für Bitcoin. Laut Markterwartungen sind bis 2025 etwa drei Zinssenkungen von 0,25 Prozentpunkten zu erwarten, gefolgt von weiteren drei im Jahr 2026.
Die große Frage ist jedoch, warum die US-Zentralbank so viele Zinssenkungen erwartet. Laut dem GDPNow-Modell der Atlanta Federal Reserve liegt das Wirtschaftswachstum in den USA für das dritte Quartal 2025 noch bei etwa 3 Prozent.
Letzte Woche lag auch die Kerninflation noch bei 3,1 Prozent und gleichzeitig sehen wir, dass die Aktienmärkte fast kontinuierlich Allzeithochs erreichen. Das schafft nicht das Klima, in dem die US-Zentralbank normalerweise Zinssenkungen vornehmen würde.
Das würde man eher in einem Klima erwarten, in dem die Wirtschaft Schwierigkeiten hat und die Inflation keine Bedrohung darstellt.
Gestern erhielten wir erneut die Bestätigung einer starken Wirtschaft im Retail Sales-Bericht. Die Verkaufszahlen im US-Einzelhandel bleiben stabil, was zeigt, dass die Verbraucher stark sind und der Arbeitsmarkt wahrscheinlich nicht zusammenbrechen wird.
Keine Rezession in Sicht
Kurz gesagt, es scheint derzeit keine Rezession in Sicht zu sein. In dieser Hinsicht könnte man fast sagen, dass eine Serie von Zinssenkungen der US-Zentralbank ein Fehler wäre. Dennoch scheinen sie sich dafür zu entscheiden.
Grundsätzlich schafft das ein bullish Klima für den Bitcoin-Kurs. Dadurch erhält die Wirtschaft einen zusätzlichen Anreiz und auch die Inflation wird etwas weiter ansteigen. Das sind in der Regel die Bedingungen, die Bitcoin benötigt, um in einen Bullenmarkt zu gelangen.
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