Es verspricht erneut eine spannende Woche für Bitcoin (BTC) und die Finanzmärkte zu werden. Auf geopolitischer Ebene überschlagen sich die Ereignisse, der schwache japanische Yen sorgt für Kopfzerbrechen, die Zölle von Trump bestimmen die Schlagzeilen, die US-Notenbank trifft am Mittwoch eine Zinsentscheidung, und zudem erwarten wir die Quartalszahlen von Microsoft, Apple, Tesla und Meta.
Bitcoin-Anleger und Investoren im Allgemeinen müssen sich also auf ein paar volatile Tage einstellen. Eine große Nachricht gestern war der weitere Rückgang des US-Dollars auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten, begleitet von einem Goldpreis von 5.000 Dollar.
US-Dollar schwächelt, Gold profitiert
Der Montag stand im Zeichen des schwachen US-Dollars, der auf den niedrigsten Stand seit Monaten fiel. Gleichzeitig überschritt der Goldpreis erstmals die Marke von 5.000 Dollar, während der Markt über eine Zusammenarbeit zwischen den USA und Japan zur Unterstützung des Yen spekulierte.
Der japanische Yen steht seit Langem unter Druck gegenüber dem US-Dollar. Es scheint, dass die jahrelangen künstlich niedrigen Zinsen in Japan nun ihren Tribut von der lokalen Währung fordern. Um eine weitere Schwächung zu verhindern, könnten die Vereinigten Staaten nun möglicherweise Hilfe leisten.

Während Gold von der Schwäche des US-Dollars profitiert, reagiert Bitcoin bisher nicht wie erhofft. Die digitale Währung hat Schwierigkeiten, irgendein Momentum zu halten. Dennoch gibt es Analysten, die auf Basis der Kursgeschichte von Bitcoin im Verhältnis zum US-Dollar optimistisch sind.
BitBull verweist beispielsweise auf zwei historische Momente, in denen der US-Dollar unter die Marke von 96 Punkten sank. In diesen Phasen konnte Bitcoin eine sehr starke Kursperiode verzeichnen. Insofern bleibt die Hoffnung auf eine Wiederholung.
Warten auf wichtige Quartalszahlen
Diese Phase steht auch im Zeichen der Quartalszahlen. Obwohl sich das auf die Börse bezieht, sind diese auch für Bitcoin wichtig. Für die digitale Währung ist es entscheidend, dass die Anleger Vertrauen in die Zukunft behalten, und starke Unternehmensgewinne sind dafür entscheidend.
Für heute stehen keine echten Highlights auf der Agenda. So erhalten wir heute Zahlen von UnitedHealth Group, RTX Corporation und Boeing. Allesamt riesige Unternehmen, aber sie verblassen natürlich im Vergleich zu dem Feuerwerk am Mittwoch.
Am Mittwoch ist es dann Zeit für Microsoft, Meta, Tesla und ASML. Anschließend folgen am Donnerstag noch Apple, Visa und Mastercard. Nach dieser Woche haben wir also wieder einen recht guten Einblick in die Lebensfähigkeit des KI-Hypes, der bei den Anlegern inzwischen etwas abgekühlt zu sein scheint.
Bitcoin-Kurs bleibt auffallend ruhig – dieses Muster macht Hoffnung
Bitcoin nähert sich einer entscheidenden Kursmarke. Gelingt ein bestätigter Ausbruch, rücken laut technischer Analyse 76.000 Dollar in Reichweite.
BlackRock kauft täglich Bitcoin und dominiert den ETF-Markt
BlackRock kauft über seinen ETF weiterhin in großem Stil Bitcoin. Die neuesten Zuflussdaten zeigen, warum Anleger den Markt genau im Blick behalten.
Krypto-Kursupdate: Bitcoin geht mit Rückenwind ins Wochenende
Bitcoin profitiert vom enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht, doch nicht alle Coins können mithalten. Mehr zu den Kursen.
Meistgelesen
Kryptomarkt prognostiziert XRP-Kurs für den 31. August
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs auf dieses Niveau bis Ende 2026
ChatGPT erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 1,40 US-Dollar steigen kann, warnt aber zugleich vor anhaltendem Verkaufsdruck.
SWIFT greift Ripples Kernidee auf: Braucht es XRP noch?
SWIFT macht bei Blockchain-Zahlungen einen großen Schritt. Was bedeutet das für Ripple, und wird XRP für internationale Transaktionen noch gebraucht?
