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Der Bitcoin-Kurs erlebt derzeit eine äußerst schwierige Phase. Nachdem er sich im Februar von einem vorübergehenden Tiefstand von 60.000 Dollar um beinahe 40 Prozent erholt hatte, ist das Momentum nun wieder völlig verflogen. In den letzten Wochen stieg Bitcoin (BTC) auf über 83.000 Dollar, handelt jetzt jedoch wieder knapp über 60.000 Dollar.

Schlägt man heutzutage die Finanzzeitungen auf, steht eigentlich nur noch Künstliche Intelligenz und alles, was damit zusammenhängt, im Vordergrund.
So ist etwa die Titelseite der Financial Times der Börsennotierung von SpaceX gewidmet, dem Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, das mit einem Rekordbetrag an die Börse geht.
Sogar der Iran-Konflikt scheint zeitweise in den Hintergrund zu treten. Dabei ist das eine äußerst wichtige Entwicklung für die Weltwirtschaft.
Die Schließung der Straße von Hormus sollte nicht mehr lange andauern. Laut der Internationalen Energieagentur könnte dies bereits im Sommer erhebliche Engpässe und deutlich höhere Ölpreise verursachen.
Trotzdem berichten die großen Publikationen derzeit kaum darüber. Auch Bitcoin leidet offenbar unter dem KI-Hype, der nun Kapital von der digitalen Währung abzieht.
Die kommenden Tage könnten theoretisch entscheidend für die nächsten Monate von Bitcoin werden. Mit den fallenden Kursen hat Bitcoin ein entscheidendes Unterstützungsniveau erreicht, das bei dem großen Crash im Februar gehalten hat.
Es handelt sich um den 200-Wochen-Durchschnittskurs von Bitcoin. Diese blaue Linie in der untenstehenden Grafik liegt derzeit bei einem Kurs von 61.827 Dollar. Sollte Bitcoin es schaffen, darüber zu bleiben, wäre das ein sehr starkes Signal.

Bricht diese Unterstützung jedoch, könnte es gut sein, dass Bitcoin Kurse von 50.000 bis sogar 40.000 Dollar ansteuert. Noch viel niedrigere Kursniveaus erscheinen derzeit unwahrscheinlich.
Dafür müsste es wirklich zu einem Bruch in der Weltwirtschaft kommen oder etwa etwas mit der Strategie von Michael Saylor geschehen.
Welche Faktoren die Erholung von Bitcoin antreiben und was nun nötig ist, um die Dynamik zu sichern.
Strategy kauft die vierte Woche in Folge keine Bitcoin und stärkt stattdessen die Liquiditätsreserve. Warum setzt Saylors Unternehmen jetzt auf mehr Cash?
Newsbit-Analyst Erik Juffermans sieht Chancen für Bitcoin, warnt jedoch, dass ein tieferes Hoch den Kurs unter 60.000 Dollar drücken könnte.
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.