Der Bitcoin-Kurs stieg in der Nacht auf bis zu 82.000 Dollar, während der Nahe Osten wieder vorsichtig die Schlagzeilen zu dominieren beginnt. Donald Trump gab bekannt, den Plan zur Begleitung von Schiffen durch die Straße von Hormuz vorerst auf Eis zu legen. Darüber hinaus fiel der Ölpreis deutlich, nachdem der iranische Außenminister China einen Besuch abstattete.

Trump stoppt Mission in der Straße von Hormuz
Donald Trump hat seinen Plan zur Begleitung von Handelsschiffen durch die Straße von Hormuz vorerst gestoppt. Dies geschah nur einen Tag nach Beginn der US-Mission „Project Freedom“. Laut Trump soll die Pause Raum für Verhandlungen mit Iran schaffen, nachdem unter anderem Pakistan darum gebeten hatte.
Dieser Schritt zeigt, wie schwierig es für die USA ist, die entscheidende Wasserstraße wieder vollständig zu öffnen. Vor dem Krieg passierten täglich etwa 130 Schiffe die Meerenge. Militärische Experten gehen davon aus, dass es unter der US-Mission vorerst nur 10 bis 12 Schiffe pro Tag sein werden. Zudem bleibt die Route für viele Reedereien und Versicherer zu riskant, solange Iran mit Angriffen droht.
Die Ölpreise fielen kurz nach Trumps Ankündigung, doch die Unsicherheit bleibt groß. Der Kern des Problems ist, dass es laut Experten keine militärische Lösung gibt. Letztlich wird ein diplomatisches Abkommen erforderlich sein.
Iran sucht Unterstützung bei China in der Hormuz-Krise
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat in Peking mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi Gespräche geführt. Laut chinesischen Staatsmedien fand das Treffen am Mittwoch statt, jedoch wurden keine weiteren Details über den Inhalt des Gesprächs bekanntgegeben.
Der Zeitpunkt ist entscheidend. Der Iran steht wegen der Blockade und Spannungen um die Straße von Hormuz unter großem internationalen Druck. Die USA wollen, dass China mehr Druck auf Teheran ausübt, um die entscheidende Route für den Öl- und Gastransport wieder zu öffnen.
China ist ein wichtiger Partner des Iran und könnte somit Einfluss auf die iranische Position haben. Gleichzeitig ist nächste Woche ein Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping geplant. Damit rückt die Hormuz-Krise weiter auf die höchste diplomatische Ebene. Für den Ölmarkt bleibt vor allem die Frage, ob China bereit ist, seinen Einfluss auf Iran tatsächlich auszuüben.
Vorläufig setzen die Märkte noch auf einen positiven Ausgang. Bitcoin (BTC) ist im Zuge des Iran-Konflikts sogar deutlich gestiegen und versucht auch heute seinen Aufwärtstrend fortzusetzen.
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