Der Bitcoin-Kurs ist heute stark gestiegen und notiert derzeit fast 5 Prozent höher als vor 24 Stunden. Damit setzt Bitcoin die starke Phase fort, die seit dem Februar-Tief von 60.000 Dollar begann. Mittlerweile steht Bitcoin etwa 25 Prozent über diesem Niveau, obwohl der Iran-Konflikt noch nicht beendet ist.

Trump behauptet, Iran wolle ‚unbedingt‘ einen Deal schließen
Donald Trump erklärte, dass iranische Unterhändler Washington kontaktiert hätten und einen Deal abschließen wollten. „Ich kann Ihnen sagen, dass wir von der anderen Seite angerufen wurden. Sie wollen unbedingt einen Deal abschließen“, sagte Trump vor dem Weißen Haus.
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte, dass die Islamische Republik offen für Gespräche mit den USA sei, jedoch nur im Rahmen des Völkerrechts. Gleichzeitig forderte er Europa auf, eine aktivere Rolle einzunehmen, um die USA zu solchen Verhandlungen zu bewegen.
Der US-Präsident bestätigte, dass die Seeblockade der Straße von Hormus offiziell um 10:00 Uhr Eastern Time in Kraft trat, nachdem Washington und Teheran es während der Wochenendgespräche in Pakistan nicht geschafft hatten, eine Einigung zu erzielen. Iran hat gedroht, als Vergeltung Golfhäfen anzugreifen. Das Embargo richtet sich gegen den Schiffsverkehr von und zu iranischen Häfen, nicht jedoch gegen Schiffe, die zwischen nicht-iranischen Häfen durch die Meerenge fahren.
US-Aktien haben mittlerweile alle Verluste aus den ersten Wochen des Nahostkonflikts wettgemacht und die jüngste Rally fortgesetzt. Der Ölpreis stieg am Montag, schloss jedoch unter 100 Dollar pro Barrel. Bitcoin hat sich noch besser entwickelt und seit Beginn des Konflikts sogar eine sehr gute Rendite erzielt.
Bitcoin dominiert während des Iran-Konflikts
Bislang verzeichnet Bitcoin seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten eine Rendite von über 13 Prozent. Damit kann der Rest der Finanzwelt nicht mithalten. Auch der US-amerikanische Nasdaq, eine Börse mit Fokus auf Technologieunternehmen, hält sich mit einer Rendite von fast 3 Prozent noch gut.

Gold und Silber sind jedoch die größten Verlierer. Auf dem Tiefpunkt verlor Silber mehr als 30 Prozent, während Gold um über 20 Prozent fiel. Mittlerweile haben sich beide etwas erholt, aber Bitcoin ist seit dem 28. Februar klar der Gewinner.
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