Der Bitcoin-Kurs erlitt in der Nacht einen Rückgang. In den letzten 24 Stunden fiel Bitcoin um 2,33 Prozent auf das aktuelle Niveau von etwa 75.400 Dollar. Dieser Kursrückgang folgte auf einen neuen lokalen Höchststand des Ölpreises. Brent-Öl stieg auf über 125 Dollar pro Barrel, nachdem Gerüchte über eine neue Eskalation aufkamen.

Neue militärische Aktionen der USA gegen Iran?
Der Anstieg des Ölpreises erfolgte, nachdem Gerüchte über eine „kurze und heftige“ Welle von Angriffen auf den Iran aufkamen.
Mit diesen Angriffen versucht die USA offenbar, die festgefahrenen Friedensgespräche wieder in Gang zu bringen. Donald Trump erklärte zudem, er habe ein iranisches Angebot während der Friedensgespräche abgelehnt. Außerdem machte er deutlich, dass die US-Blockade der Straße von Hormus vorerst bestehen bleibt.
„Der Ölmarkt bewegt sich von einer Phase des übertriebenen Optimismus hin zur Realität des Angebotsschocks, den wir in der Golfregion beobachten,“ so Analysten von ING.

Für Bitcoin (BTC) sind diese Entwicklungen ungünstig. Durch diese Ereignisse könnte die Angst vor einer globalen Rezession erneut aufflammen. Das schafft in der Regel kein Umfeld, in dem Bitcoin gedeihen kann.
Die KI-Maschine läuft unbeirrt weiter
Obwohl es auf geopolitischer Ebene wenig positive Entwicklungen für Bitcoin gibt, bleibt das KI-Narrativ ein starker Antrieb für den Markt.
Gestern war es unter anderem an Alphabet, der Muttergesellschaft von Google, und Microsoft, ihre Quartalszahlen zu veröffentlichen. Alphabet meldete letztlich ein Umsatzwachstum von 20 Prozent und kündigte an, bis 2026 Kapitalinvestitionen in Höhe von 190 Milliarden Dollar zu tätigen.
Bis 2027 soll dieser Betrag weiter steigen. Auch Microsoft erzielte bessere als erwartete Ergebnisse. Allerdings warnte Microsoft vor den schnell steigenden Kosten für Speicherchips, während ihre Ausgaben das Niveau von Alphabet erreichten.
Die Zahlen von Meta fielen hingegen etwas enttäuschend aus, was zu einem Kursverlust der Aktie des Unternehmens von Mark Zuckerberg führte.
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