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Der Bitcoin-Kurs hat sich in den letzten 24 Stunden kaum verändert, notiert aber weiterhin bei beeindruckenden 74.000 Dollar. Seit Beginn des Iran-Konflikts entspricht das einem Plus von 12,74 Prozent. Die große Frage ist, ob Bitcoin dieses Niveau halten kann, solange der Ölpreis hoch bleibt.

Donald Trump hat erklärt, dass China, Japan und Südkorea den USA dankbar sein sollten für die jüngsten Angriffe auf Ziele im Iran. Der US-Präsident zeigte sich überrascht, dass diese Länder nicht bereit seien, Kriegsschiffe zur Straße von Hormus zu entsenden, um die Schifffahrt zu schützen.
Trump fügte hinzu, dass ihm „zahlreiche Länder“ ihre Bereitschaft signalisiert hätten, zur Sicherung der Handelsrouten in der Region beizutragen. Andere Verbündete hielten sich jedoch weiterhin zurück. Gleichzeitig arbeitet sein Team daran, das geplante Gipfeltreffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu verschieben, das ursprünglich in zwei Wochen stattfinden sollte.
An den Finanzmärkten fiel die Reaktion gemischt aus. Asiatische Aktienindizes legten auf breiter Front zu, während der Ölpreis auf rund 103,10 Dollar pro Barrel stieg. Bitcoin blieb stabil.
Irans Außenminister Abbas Araghchi dementierte unterdessen Berichte über einen Kontakt mit Steve Witkoff, Trumps Sondergesandtem. Gleichzeitig riefen Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien gemeinsam zu einer sofortigen Deeskalation des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah auf.
Bitcoin zeigt seit dem Tief bei 60.000 Dollar Anfang Februar eine bemerkenswerte Erholung. Das nährt zunehmend die Hoffnung, dass der aktuelle Bärenmarkt relativ kurz und mild ausfallen könnte.
Der Unterschied zu 2022 ist auffällig. Damals fiel Bitcoin unter den exponentiellen gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt und brauchte ein ganzes Jahr, um ihn zurückzuerobern. Diesmal gelang das innerhalb eines Monats.

Die große Frage ist natürlich, ob man daraus bereits Schlüsse ziehen darf. Vorerst ist es vor allem ermutigend zu sehen, wie Bitcoin reagiert – aber mehr auch noch nicht.
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