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Die US-Inflationsdaten fielen höher aus als erwartet, was Anleger über die Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) besorgt macht. Aufgrund der anhaltend hohen Inflation wird eine Zinssenkung erneut verschoben, wodurch die Finanzmärkte weiterhin unter Druck stehen.
Im Januar stieg die Inflation im Jahresvergleich auf 3,1 %, während Ökonomen mit einem Rückgang auf 2,9 % gerechnet hatten. Noch besorgniserregender ist die Kerninflation – bei der volatile Preise wie Lebensmittel und Energie ausgeschlossen werden – die auf 3,9 % kletterte und damit über den erwarteten 3,7 % lag.
Diese Zahlen machen es zunehmend unwahrscheinlich, dass die Fed kurzfristig die Zinsen senken wird. Dies ist ein Rückschlag für Investoren, die auf eine lockerere Geldpolitik und eine Belebung der Finanzmärkte gehofft hatten.
Anfangs gingen Anleger davon aus, dass die Fed bald mit Zinssenkungen eingreifen würde, doch die enttäuschenden Inflationsdaten haben diese Erwartung drastisch verändert. Laut Analyst Satoshi Tracker, der die Marktentwicklungen genau verfolgt, rechnen Händler nun erst im Oktober mit der ersten Zinssenkung.
Die aktuellen Marktdaten deuten darauf hin, dass die Fed vorerst an ihrer straffen Geldpolitik festhalten wird. Eine erste Zinssenkung wird nun frühestens im Oktober erwartet, gefolgt von möglicherweise nur einer weiteren Senkung im Dezember 2026. Das bedeutet, dass sich Anleger auf eine längere Phase hoher Zinsen und strikter finanzieller Bedingungen einstellen müssen.
Mit der anhaltend hohen Inflation und den verschobenen Zinssenkungen bleibt die Unsicherheit an den Finanzmärkten groß. Dies könnte sowohl die traditionellen Märkte als auch den Kryptosektor weiterhin belasten.
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