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Auch wenn Kryptowährungen Millionen von Dollar in die amerikanische Politik pumpen, steht das Thema bei den Wählern selbst fast ganz unten auf der Prioritätenliste. Das geht aus einer neuen Umfrage im Auftrag von CoinDesk hervor, die kurz vor den bevorstehenden Zwischenwahlen im November durchgeführt wurde.
Nur 1 Prozent der befragten Wähler nennt Krypto das wichtigste Thema. Das Bild der Branche ist bei vielen Amerikanern eher negativ.
Die Umfrage wurde Ende April von dem Meinungsforschungsinstitut Public Opinion Strategies unter tausend zufällig ausgewählten registrierten Wählern durchgeführt. Republikaner und Demokraten waren dabei etwa gleich stark vertreten, mit einer Fehlermarge von 3,53 Prozent.
An der Spitze der wichtigsten Wahlthemen stehen die Lebenshaltungskosten (36 Prozent), Arbeitsplätze und Wirtschaft (13 Prozent) sowie soziale Sicherheit (11 Prozent). Krypto landet am Ende der Liste, vor allem genannt von Wählern mit republikanischer Neigung. Künstliche Intelligenz (KI) erzielt mit 2 Prozent einen leicht höheren Wert.
Allerdings ist das Bild nicht ganz so eindeutig. Wenn Wähler explizit nach der Bedeutung von Krypto bei den Wahlen 2026 gefragt werden, nennen 3 Prozent es das wichtigste Thema und 22 Prozent halten es für „wichtig“. Dass ein Viertel der Wähler sich aktiv damit beschäftigt, wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen.
Das Image von Kryptowährungen bleibt fragwürdig. Nur 30 Prozent der Befragten haben eine positive Einstellung zu diesem Sektor, gegenüber 39 Prozent bei den Republikanern und 43 Prozent bei den Demokraten.
Auf die Frage, wem sie mehr vertrauen, Banken oder Krypto, entscheiden sich 65 Prozent für die Banken. Nur 5 Prozent bevorzugen Krypto. Zudem glauben 60 Prozent, dass Krypto vor allem eine negative Kraft für die Wirtschaft ist.
Auch DeFi, also Finanzdienstleistungen auf der Blockchain (also ohne Zwischenhändler), stößt auf wenig Begeisterung. Nur 17 Prozent haben eine positive Meinung dazu, und lediglich 60 Prozent der Befragten haben überhaupt davon gehört.
Es steht viel auf dem Spiel, denn Donald Trump ist der erste sich offen zu Kryptowährungen bekennde Präsident in der amerikanischen Geschichte. Verliert er seine Mehrheit im Kongress, gerät seine Krypto-Agenda unter Druck. Nicht umsonst halten Krypto-PACs Hunderte Millionen Dollar bereit, um wohlgesinnte Kandidaten zu unterstützen.
Etwa 40 Prozent der Wähler geben an, eher für einen Kandidaten zu stimmen, der ihre Sichtweise auf Kryptowährungen teilt. Und 47 Prozent sehen die Republikaner als kryptofreundlicher an, gegenüber nur 14 Prozent für die Demokraten.
Dennoch genießt keine der beiden Parteien in dieser Frage breites Vertrauen. 40 Prozent geben an, keiner der beiden zu vertrauen, wenn es um Kryptowährungen geht.
Ein Viertel der Amerikaner hat inzwischen in Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) investiert, aber nur 2 Prozent besitzen mehr als 10.000 Dollar an digitalen Coins. Die Unterstützung von der breiten Wählerschaft bleibt vorerst aus.
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