Mit großem Tamtam kündigte der bekannte ehemalige MMA-Kämpfer Conor McGregor seine eigene Memecoin namens REAL an. Leider ist das Projekt nun bereits wieder beendet. In einer offiziellen Erklärung teilte das Team hinter dem Projekt mit, dass das minimale Investitionsziel nicht erreicht werden konnte.

Enttäuschung mit einem Hoffnungsschimmer
Immerhin erhalten alle Investoren ihren vollständigen Beitrag zurückerstattet. Doch möglicherweise ist das nicht das Ende. Die Bekanntgabe der enttäuschenden Nachricht wurde nämlich mit einem kleinen Hoffnungsschimmer versehen: „Wir müssen ehrlich sein. Das ist nicht das Ende“, so das Team. Ob dies ausreicht, um das Vertrauen in zukünftige Projekte von McGregor aufrechtzuerhalten, wird die Zeit zeigen.
Schlechtes Timing
Der Token kommt zu keinem günstigen Zeitpunkt auf den Markt. Der gesamte Kryptomarkt befindet sich im freien Fall – ausgelöst durch den Handelskrieg von Donald Trump. Memecoins stehen in einem solchen Umfeld nicht gerade hoch im Kurs.
Meme-Token hatten es in letzter Zeit ohnehin schwer. Nach einer Reihe von Skandalen ist das Vertrauen vieler Anleger stark beschädigt. Man denke nur an den LIBRA-Skandal, in den sogar der argentinische Präsident Javier Milei verwickelt war. Er bewarb das Projekt begeistert in den sozialen Medien, doch am Ende stellte sich alles als klassischer Rug Pull heraus. Tausende Investoren blieben mit leeren Händen zurück.
Und dann war da noch der viel diskutierte Hawk-Tuah-Token, bei dem ebenfalls zahlreiche Menschen Geld verloren. Wer an solchen Projekten wirklich verdient? Meistens die Entwickler, die sich mit den Gewinnen aus dem Staub machen, während die Community auf den Trümmern zurückbleibt.
Fokus auf Transparenz
Der MMA-Kämpfer hatte zuvor angekündigt, mit REAL einen anderen Weg gehen zu wollen. „Kein Bullshit-Promi-Token“, erklärte McGregor in einem offiziellen Statement gegenüber Cointelegraph. Der Token sollte Teil eines größeren Ökosystems sein, in dem Inhaber nicht nur Staking-Belohnungen erhalten, sondern auch Stimmrechte ausüben können. Dadurch sollte die Community direkten Einfluss auf die Ausrichtung des Projekts bekommen. Zudem war eine sogenannte Sealed-Bid-Auktion vorgesehen – eine Strategie, die Manipulation durch Bots und opportunistische Investoren verhindern sollte.
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