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Die Kryptobörse Bitpanda wagt den Schritt in Richtung traditionelle Finanzmärkte. Benutzer können bald nicht nur Bitcoin (BTC) kaufen, sondern auch tausende Aktien und ETFs über dieselbe Plattform handeln.
Ab dem 29. Januar wird Bitpanda offiziell mehr als nur eine Kryptobörse. Kunden erhalten Zugang zu etwa 10.000 Aktien, ETFs und Rohstofffonds. Damit positioniert sich die Plattform als All-in-One-Anlageapp für europäische Nutzer.
Bisher bot Bitpanda nur synthetische Aktien über „Bitpanda Stocks“ an. Diese Produkte folgten zwar dem Kurs echter Aktien, gewährten jedoch weder Stimmrechte noch Eigentum. Das ändert sich nun: Nutzer können bald echte Aktien kaufen und halten.
Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO, betont den Fokus auf Benutzerfreundlichkeit: „Von Bitcoin zu Tesla bis hin zu Gold, alles in einer App“, erklärte er bei einer Präsentation in Frankfurt.
Parallel zu dieser Erweiterung arbeitet Bitpanda an einem Börsengang in Frankfurt. Ursprünglich wurde eine Notierung in London erwogen, doch nun laufen Gespräche mit Goldman Sachs, Citigroup und Deutsche Bank. Der Börsengang wird im zweiten Quartal 2026 erwartet, mit einer geschätzten Bewertung von über vier Milliarden Euro.
Bitpanda ist nicht die einzige Kryptobörse, die diesen Weg einschlägt. Bullish ging im August 2025 an die Börse in New York, und eToro erhielt eine Notierung an der Nasdaq. Auch der US-amerikanische Rivale Kraken hat mittlerweile eine vertrauliche IPO-Anmeldung bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht.
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