Bitcoin (BTC), die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, ist heute unter eine entscheidende Unterstützungsgrenze von $27.285 gefallen. Dies hat dazu geführt, dass die Währung, ebenso wie viele andere Kryptowährungen, im roten Bereich liegt.
Michaël van de Poppe, ein bekannter niederländischer Krypto-Analyst, sieht eine Schwäche im aktuellen Bitcoin-Kurs. Er prognostiziert, dass der Kurs in den nächsten Tagen auf etwa $26.700 fallen könnte. Er weist auch auf eine kritische Unterstützungsgrenze bei $25.100 hin. Wenn diese Marke durchbrochen wird, könnte der Preis noch weiter sinken. Für kurzfristige Investoren empfiehlt Michaël, bei einem Kurs von $28.867 zu verkaufen.
Makroökonomische Unsicherheit
Die jüngste kurzfristige Korrektur erfolgt vor dem Hintergrund herausfordernder makroökonomischer Situationen in Amerika. Aktuell kämpft das Land mit komplexen Problemen wie Inflation, Schulden und Arbeitslosigkeit. Laut dem US Bureau of Labor Statistics hat die Inflation den größten Sprung in 40 Jahren gemacht, hauptsächlich aufgrund steigender Kosten für Lebensmittel, Energie und Wohnen.
Im September 2023 überschritt die US-Nationalverschuldung die Marke von 28 Billionen Dollar. Ein aktueller Bericht des Congressional Budget Office (CBO) zeigt, dass das Haushaltsdefizit für 2023 voraussichtlich 13% höher sein wird als ursprünglich angenommen, nämlich über 1,7 Billionen Dollar. Ab 2023 wird dieses Defizit voraussichtlich jährlich zwischen 1,6 und 1,8 Billionen Dollar schwanken, mit einem erwarteten Höhepunkt von 2,9 Billionen im Jahr 2033.
Bitcoin als Absicherung gegen die Wirtschaft
Obwohl die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen in den USA besorgniserregend sind, könnten sie langfristig positive Auswirkungen auf Bitcoin haben. Angesichts der steigenden Verschuldung und der möglichen Niedrigzinsen erscheint Bitcoin mit seinem begrenzten Angebot für Investoren immer attraktiver.
Der bekannte Milliardär und Investor Paul Tudor Jones erwartet eine bevorstehende Rezession und rät Anlegern, ihre Aufmerksamkeit auf Bitcoin und Gold zu lenken. In einem kürzlichen Gespräch mit CNBC wies Jones auf die Risiken des aktuellen Marktes hin und prognostizierte einen Aktienrückgang. Er geht auch von einem Zustrom von 40 Milliarden Dollar in Gold aus, bedingt durch Marktverschiebungen.
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