Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Die Aktien von Kryptounternehmen haben am Mittwoch kräftig zugelegt, und in der Vorbörse am Donnerstag scheint sich die Erholung fortzusetzen. Strategy (MSTR) und Coinbase (COIN) gewannen jeweils fast 12 Prozent, Robinhood (HOOD) stieg um 8 Prozent.
Die Erholung folgt auf einen verheerenden Monat für die Branche und fällt mit der Erholung von Bitcoin (BTC) zusammen, der erstmals seit mehr als einer Woche wieder über 60.000 Dollar notiert.

Für den Stimmungsumschwung gibt es zwei Auslöser. Der erste ist Fed-Vorsitzender Kevin Warsh, der am Mittwoch sagte, die Inflationsrisiken seien gesunken, und sich zu weiteren Zinserhöhungen bewusst zurückhielt.
Der zweite Auslöser ist eine Reihe schwächerer US-Konjunkturdaten: Der Arbeitsmarktbericht des Lohnabrechners ADP wies für Juni nur 98.000 neue Stellen aus, weniger als erwartet. Auch die Preiskomponente in der Industrie kühlte sich ab. Zusammen dämpften diese Daten die Sorge vor schnellen Zinserhöhungen und verschafften riskanteren Anlagen wie Krypto und kryptonahen Aktien Luft.
Im Mittelpunkt steht Strategy. Die Aktie schloss am Mittwoch bei rund 97 Dollar, ein Plus von fast zwölf Prozent. Damit liegt sie wieder deutlich über dem Tief von Ende Juni, als der Kurs kurzzeitig unter 82 Dollar gefallen war.
Der Anstieg folgte auf eine wichtige Ankündigung des Unternehmens. Strategy stellte in dieser Woche einen neuen Finanzplan vor, der Sorgen über Bilanz und Finanzierung ausräumen soll. Demnach will das Unternehmen eigene Aktien und Vorzugspapiere, darunter STRC, im Umfang von bis zu 2 Milliarden Dollar zurückkaufen. Zudem hält Strategy eine Barreserve von rund 2,55 Milliarden Dollar vor und schafft sich die Möglichkeit, bei Bedarf einen Teil seiner Bitcoin zu verkaufen, um finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Damit rückt Strategy von der bisherigen Linie ab, Bitcoin unter keinen Umständen zu verkaufen. Nach Angaben des Unternehmens sorgt der neue Ansatz jedoch für ausreichend finanzielle Flexibilität; die Liquidität reiche für mehr als zwei Jahre.
Der Weg nach oben verlief allerdings alles andere als ruhig. Am Dienstag hatte die Aktie noch mehr als acht Prozent verloren, nachdem der Bitcoin-Kurs auf den niedrigsten Stand des Jahres gefallen war. Erst am Mittwoch drehte die Stimmung, gestützt durch die Erholung von Bitcoin und die Aussagen von Kevin Warsh.
Auch die Vorzugsaktie STRC legte deutlich zu. In der vergangenen Woche war der Kurs noch auf knapp über 70 Dollar gefallen, inzwischen notiert die Aktie wieder bei rund 88 Dollar. Anleger hatten zu Wochenbeginn mit einem weiteren Bitcoin-Kauf gerechnet, erhielten am Ende aber etwas anderes: einen Plan, der die finanzielle Position von Strategy deutlich stärkt. Genau darauf hatte der Markt offenbar gewartet.
Die Erholung folgt auf einen der schwächsten Monate für die Kryptobranche seit Jahren. Die Bitcoin-ETFs verzeichneten im Juni Abflüsse in Rekordhöhe von 4,5 Milliarden Dollar, während Bitcoin die schwächste Monatsentwicklung seit 2022 verbuchte.
Analysten bleiben dennoch vorsichtig. Ihrer Einschätzung nach fehlt weiterhin ein klarer fundamentaler Auslöser für eine länger anhaltende Rally. Der aktuelle Anstieg wirkt vor allem wie eine technische Gegenbewegung nach wochenlangem Verkaufsdruck.
Ob die Erholung Bestand hat, könnte vom offiziellen US-Arbeitsmarktbericht abhängen, der heute veröffentlicht wird. Zudem richten Anleger ihren Blick genau auf den Bitcoin-Kurs. Kann sich BTC diesmal überzeugend über 60.000 Dollar halten, dürfte sich die Stimmung weiter aufhellen.
Der soeben veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht sendet widersprüchliche Signale. Dennoch legen Bitcoin, die Wall Street und Gold zu.
Kann Kevin Warsh seine wichtigste Aufgabe bei der US-Notenbank erfüllen? Das sollten Sie dazu wissen.
Elon Musk verlor mehr als 100 Milliarden Dollar, nachdem SpaceX an der Börse infolge einer ungewöhnlichen Anleiheemission für KI-Investitionen massiv einbrach.
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.