Bitcoin befindet sich in einer schwächeren Phase – daran gibt es keinen Zweifel. Dafür gibt es jedoch nicht nur eine einzelne Ursache. Natürlich spielt die unerwartete Politik von Donald Trump eine Rolle, doch auch eine Reihe finanzieller Indikatoren sendet schon länger Warnsignale für den Markt.
Diese Woche sprang ein wichtiger Indikator auf Rot, der allgemein als zuverlässiger Vorbote für Bullenmärkte gilt.
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Kritischer Indikator springt auf Rot
Es handelt sich um den NFCI, einen Index, der über 100 verschiedene Indikatoren zu den finanziellen Bedingungen umfasst. Dazu gehören Zinssätze, Volatilitätserwartungen und viele weitere Faktoren, die gemeinsam eine Art Klima für die Wirtschaft und die Finanzmärkte abbilden.
Während dieses Klima in den letzten Jahren überwiegend grün war, tauchte in dieser Woche erstmals seit 2023 wieder ein rotes Signal auf.

Normalerweise ist das ein eindeutiges Zeichen für eine schwächere Phase und möglicherweise den Beginn eines Bärenmarktes. Immer mehr Signale deuten in diese Richtung. Man denke beispielsweise an die geschwächte US-Wirtschaft infolge der gestiegenen Zinsen und Trumps Politik, die für viel Unsicherheit sorgt.
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Es ist noch zu früh für endgültige Schlüsse
Man darf nicht vergessen, dass es immer wieder Phasen gibt, in denen Unsicherheit durch sehr spezifische Umstände stark zunimmt. Die Wirtschaft selbst muss nicht unbedingt der Auslöser für diese Unsicherheit sein. Aktuell scheint genau so eine Situation eingetreten zu sein.
Grundsätzlich ist die US-Wirtschaft noch stabil genug, und es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass eine Rezession bereits begonnen hat. Vielmehr scheint Trump bewusst für Unsicherheit zu sorgen, um der Wirtschaft etwas Schaden zuzufügen und so die Zinsen zu senken.
Mit niedrigeren Zinsen könnte die US-Staatsverschuldung günstiger finanziert werden, und seine Pläne zur Rückholung von Industrien würden attraktiver erscheinen.
Ich glaube jedoch nicht, dass Trump eine lange Rezession riskieren will. Aus diesem Grund bleibt mein Hauptszenario eine Fortsetzung des Bullenmarktes – wenn auch möglicherweise etwas später als erwartet, nämlich gegen Ende 2025 oder Anfang 2026.
Natürlich besteht auch das Risiko, dass die US-Wirtschaft doch noch einen schweren Schlag erleidet und in eine tiefe Rezession rutscht. Dafür sehe ich allerdings aktuell noch zu wenig Anzeichen.
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