Obwohl der Bitcoin-Kurs diese Woche wie ein sprichwörtlicher Speer anstieg und eine beeindruckende neue Allzeithoch erreichte, prognostiziert der populäre Analyst Benjamin Cowen einen Kurssturz.
Es kommt nämlich ein golden cross für Bitcoin. Dies ist der Fall, wenn das 50-Tage-Kursdurchschnitt über das 200-Tage-Durchschnitt kreuzt. Während die meisten Analysten dies als bullish bezeichnen, behauptet Cowen auf Basis der Vergangenheit, dass es sich tatsächlich negativ für Bitcoin auswirken kann.
Erhebliche Korrektur bevorstehend?
„Meine früheren Erfahrungen mit golden crosses haben mich gelehrt, dass sie oft von einem Rückgang gefolgt werden“, sagt Cowen. „Wir sahen eine Korrektur nach dem golden cross in 2019, in 2020 und auch in 2021. Sogar in 2015 erlebten wir nach einer solchen Kreuzung eine viel tiefere Korrektur.“
Cowen schließt daher nicht aus, dass Bitcoin auch dieses Mal einen starken Dip macht:
„Wenn man sich frühere Fälle anschaut, sieht man oft einen Rückgang von 10 bis 15% nach einem golden cross. Es ist ein Muster, das sich häufig wiederholt.“
Er erklärt, dass viele Investoren gerade euphorisch werden, sobald das golden cross erscheint:
„Was ich in 2023 sah, ist, dass Bitcoin meistens bereits stark gestiegen ist, bis das golden cross sich bildet. Dann werden die Menschen übermäßig begeistert und rufen immer extremere Kursziele aus. Aber meistens folgt danach eine Korrektur, als eine Art Realitätscheck. Es ist, als ob der Markt kurz auf die Bremse tritt.“
Laut Cowen ist ein solcher Rückzug ein normaler Teil eines Aufwärtstrends: es dämpft die Erwartungen und sorgt dafür, dass der Markt ‚kurz zur Ruhe kommt‘.
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