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Anthropic steuert auf sein erstes profitables Quartal zu. Der Entwickler des KI-Chatbots Claude profitiert stark von der explosiv wachsenden Nachfrage nach künstlicher Intelligenz.
Laut Zahlen, die mit Investoren geteilt wurden, erwartet das Unternehmen im zweiten Quartal einen Umsatz von 10,9 Milliarden Dollar. Dies wäre mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum Vorquartal, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Insider.
Auch unterm Strich scheint Anthropic einen wichtigen Meilenstein zu erreichen. Der operative Gewinn für das Quartal, das im Juni endet, soll bei etwa 559 Millionen Dollar liegen.
Dennoch bleibt das Unternehmen hinsichtlich der Langfristperspektive vorsichtig. Die Kosten für Rechenkapazität, Chips und die Weiterentwicklung der KI-Modelle steigen weiter stark an. Daher ist es noch ungewiss, ob Anthropic diese Rentabilität in den kommenden Quartalen aufrechterhalten kann.
Zuvor berichtete bereits das Wall Street Journal über die starken finanziellen Leistungen des Unternehmens.
Anthropic wurde lange als kleinerer Konkurrent von OpenAI angesehen, doch dieses Verhältnis scheint sich schnell zu ändern. Dank des schnellen Aufstiegs seiner KI-Agenten und Geschäftsanwendungen gewinnt das Unternehmen zunehmend bei Großunternehmen an Boden.
Das starke Wachstum spiegelt sich auch in der Bewertung des Unternehmens wider. Laut Bloomberg spricht Anthropic derzeit mit Investoren über eine neue Finanzierungsrunde, die das Unternehmen mit mehr als 900 Milliarden Dollar bewerten würde.
Damit würde Anthropic sogar über der jüngsten privaten Bewertung von OpenAI liegen.
Zugleich rückt auch ein Börsengang näher. Bloomberg berichtete zuvor, dass Anthropic einen Börsengang im Oktober in Erwägung zieht. Bemerkenswerterweise soll auch OpenAI planen, noch in diesem Jahr an die Börse zu gehen.
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Alles scheint sich derzeit um künstliche Intelligenz zu drehen. Wer nicht mitzieht, verliert nach Ansicht des Kolumnisten den Anschluss.
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