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Der XRP-Kurs hat ein schwieriges erstes Halbjahr hinter sich. Einer neuen KI-Analyse zufolge ist eine überzeugende Erholung vorerst nicht absehbar. Zwar deutet die Prognose für Ende Juli nur auf einen begrenzten Rückgang hin, mehrere KI-Modelle rechnen jedoch damit, dass XRP in den kommenden Wochen unter Druck bleibt.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert XRP bei rund 1,03 Dollar und damit gut 24 Prozent niedriger als zu Jahresbeginn.
Der KI-Agent von Finbold erwartet, dass der XRP-Kurs in den kommenden Wochen unter Druck bleibt. Auf Basis mehrerer KI-Modelle und technischer Indikatoren liegt die durchschnittliche Prognose für Ende Juli bei etwa 0,97 Dollar. Das wäre nur leicht unter dem aktuellen Niveau und zeigt vor allem, dass die Modelle kurzfristig kaum Erholung erwarten.
Für die Prognose kombinierte Finbold die Ergebnisse von DeepSeek Chat, Gemini 3 Flash und Grok 4.1 mit technischen Indikatoren wie dem Relative Strength Index (RSI) und der Moving Average Convergence Divergence (MACD).
Die einzelnen Modelle kommen allerdings zu unterschiedlichen Einschätzungen. Grok 4.1 und Gemini 3 Flash erwarten, dass XRP vorübergehend unter die Marke von 1 Dollar fällt und bei rund 0,95 Dollar Unterstützung findet. DeepSeek Chat ist etwas optimistischer und rechnet bis zum Monatsende mit einem Kurs von etwa 1,02 Dollar.
Die vorsichtige Einschätzung hängt vor allem mit dem angeschlagenen charttechnischen Bild von XRP zusammen. Die Kryptowährung bildet seit geraumer Zeit tiefere Hochs und tiefere Tiefs – ein Muster, das in der Regel auf anhaltenden Verkaufsdruck und einen Abwärtstrend hindeutet.
Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach XRP-ETFs offenbar nachlässt. Nach Daten von SoSoValue flossen im Juni rund 62 Millionen Dollar in die Fonds, nach fast 132 Millionen Dollar im Mai. Geringere Zuflüsse bedeuten in der Regel weniger Kaufdruck, was es XRP erschwert, eine nachhaltige Erholung einzuleiten.
Ein positiveres Szenario ist dennoch nicht ausgeschlossen. Sollte der XRP-Kurs überzeugend über den Widerstand bei rund 1,07 Dollar ausbrechen und die Zuflüsse in ETFs wieder anziehen, könnte die Stimmung rasch drehen. Auch neue Käufe großer Investoren, sogenannter Whales, könnten den Kurs in Richtung 1,28 Dollar treiben.
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