Die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten (USA) könnten erhebliche Auswirkungen auf die Kryptoindustrie haben, und nicht zuletzt auf SEC-Vorsitzenden Gary Gensler.
Donald Trump hat nämlich angekündigt, dass er Gary Gensler, den derzeitigen Vorsitzenden der Securities and Exchange Commission (SEC), entlassen wird, wenn er wieder Präsident wird. Auf der anderen Seite gibt es Gerüchte, dass Kamala Harris erwägt, Gensler zum Finanzminister zu ernennen.
Diese Entwicklungen haben Unruhe in der Kryptogemeinschaft ausgelöst, insbesondere aufgrund von Genslers striktem Vorgehen gegen Kryptounternehmen. Viele befürchten, dass seine Ernennung zu einer weiteren Verschärfung der Vorschriften führen könnte, was negative Auswirkungen auf den amerikanischen Kryptomarkt haben könnte.
Darüber hinaus herrscht in der Kryptogemeinschaft Enttäuschung darüber, dass das demokratische Parteiprogramm für 2024 keine Erwähnung von Kryptowährungen enthält. Dies wird als Zeichen dafür gewertet, dass die Partei wenig Priorität darauf legt, die Beziehung zum Sektor zu verbessern, während gleichzeitig mehr Regulierung gefordert wird.
Sollten wir den Gerüchten glauben?
Trotz der Aufregung hat Caitlin Long, CEO der Custodia Bank, erklärt, dass mehrere Demokraten diese Gerüchte als falsch zurückgewiesen haben. Auch Markus Thielen, Gründer von 10X Research, erwartet, dass Gary Gensler im Februar 2025 zurücktreten wird. Thielen weist darauf hin, dass es üblich ist, dass SEC-Vorsitzende ihre Position räumen, wenn eine neue Regierung ins Amt kommt.
Wahlergebnis macht wenig Unterschied
Laut dem bekannten Investor und Krypto-Befürworter Kevin O’Leary wird das Wahlergebnis wenig Unterschied machen, da sowohl Demokraten als auch Republikaner seiner Meinung nach auf klare Krypto-Regulierungen hinarbeiten.
O’Leary ist daher optimistisch: „Wir werden Krypto-Regulierung bekommen, egal wer ins Weiße Haus einzieht.“ Diese Aussage wird durch Chuck Schumer, den demokratischen Führer im Senat, unterstützt, der zugesagt hat, noch in diesem Jahr Regulierungen zu verabschieden.
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