Ein prominenter Förderer des internationalen Ponzi-Schemas Forcount, Juan Tacuri, wurde von einem Bundesgericht in New York zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil folgt auf seine Beteiligung an einem groß angelegten Betrugssystem, bei dem weltweit Tausende von Opfern getäuscht wurden. Tacuri spielte eine Schlüsselrolle bei dem Betrug, der über Kryptowährungen durchgeführt wurde.
Es wurden falsche Versprechen gemacht
Forcount, das später in Weltsys umbenannt wurde, lockte Investoren mit Versprechen von garantierten Gewinnen aus Kryptowährungshandel und -mining. In Wirklichkeit wurden die Investitionen der Opfer genutzt, um Förderer wie Tacuri zu bereichern. Die Staatsanwaltschaft des Southern District of New York erklärte, dass Tacuri sich insbesondere auf spanischsprachige Gemeinschaften konzentrierte.
Damian Williams, der US-Staatsanwalt, erklärte: „Obwohl Tacuri behauptete, in fortschrittliche Krypto-Investitionen involviert zu sein, führte er in Wirklichkeit ein klassisches Ponzi-Schema durch. Er war einer der Hauptförderer des Forcount-Schemas und sammelte Millionen Dollar von hart arbeitenden Opfern ein, doch anstatt ihr Geld zu investieren, verwendete er es für sich selbst.“
Ponzi-Schema war zwischen 2018 und 2021 aktiv
Das Forcount-Schema, das zwischen 2018 und 2021 aktiv war, versprach Investoren hohe Renditen und finanziellen Erfolg. Die Opfer wurden durch Gemeinschaftsveranstaltungen und glanzvolle Präsentationen dazu verleitet, Anlageprodukte zu kaufen. Obwohl Investoren über Online-Plattformen angeblich Gewinne sahen, konnten sie ihr Geld nicht abheben und viele verloren ihre gesamte Investition.
Um Investoren zu beruhigen, führten Tacuri und seine Mitförderer später sogenannte „Mindexcoin“-Token ein. Diese Token wurden als wertvoll präsentiert, stellten sich jedoch letztendlich als wertlos heraus. Dies verursachte weitere Verluste unter den Opfern. Das Schema brach 2021 vollständig zusammen.
Neben Gefängnisstrafe auch Rückzahlung von Gewinnen
Neben seiner Gefängnisstrafe muss der 46-jährige Tacuri über 3,6 Millionen Dollar an unrechtmäßig erlangten Gewinnen zurückzahlen. Dies umfasst unter anderem ein Haus in Florida, das er mit dem Geld der Opfer gekauft hatte.
Die Verurteilung von Tacuri unterstreicht die Risiken von Kryptowährungs-Ponzi-Schemata, die in den letzten Jahren immer häufiger vorkommen. Ähnliche kürzlich aufgetretene Betrugsfälle, wie CryptoFX und NovaTech, haben ebenfalls weltweit Tausende von Opfern getäuscht.
FSB geht gegen illegale Krypto-Wechselstuben vor: Dutzende Festnahmen
Russische Behörden haben mehr als zwanzig Menschen im Umfeld illegaler Krypto-Wechselstuben festgenommen. Nach Angaben des FSB sollen sie Millionenbeträge aus Telefonbetrug gewaschen haben.
Blockchain.com sichert sich weitere wichtige Krypto-Lizenz
Blockchain.com erhält auf den Kaimaninseln eine VASP-Lizenz und baut damit weltweit regulierte Handels- und Verwahrdienste für digitale Vermögenswerte aus.
CLARITY Act lebt: Senat stellt Weichen für Abstimmung im September
Der Senat hat kurz vor der Sommerpause das Verfahren eingeleitet, um das Kryptogesetz im September zur Abstimmung zu stellen. Das bedeutet der Schritt für die Branche.
Meist gelesen
Kryptomarkt prognostiziert XRP-Kurs für den 31. August
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
SWIFT greift Ripples Kernidee auf: Braucht es XRP noch?
SWIFT macht bei Blockchain-Zahlungen einen großen Schritt. Was bedeutet das für Ripple, und wird XRP für internationale Transaktionen noch gebraucht?
Großbank bekräftigt sehr hohes XRP-Kursziel: 28 Dollar bis 2030
Standard Chartered nennt für XRP weiterhin ein Kursziel von 28 Dollar für 2030 – ungeachtet gedämpfter kurzfristiger Erwartungen und der Volatilität am Markt.
