Dubai galt seit Jahren als das Paradies für Immobilienanleger. Reiche Russen, asiatische Investoren und europäische Unternehmer kauften massenhaft Apartments, Villen und Penthäuser. Die Preise schienen nur eine Richtung zu kennen: nach oben. Doch der Krieg mit Iran hat diese Illusion binnen weniger Wochen zerstört.
Preise bereits um 20% gefallen, weiterer Absturz droht
Der Immobilienindex in Dubai ist seit Beginn des Konflikts bereits um 20% gesunken, wodurch alle Preissteigerungen von 2025 zunichte gemacht wurden. Und es könnte noch schlimmer werden. Sollte der Konflikt im Nahen Osten längere Zeit anhalten, könnten die Immobilienpreise bis zum Sommer 2026 um 50% fallen. Hält der Krieg noch länger an, ist ein Rückgang von 60 bis 70% nicht ausgeschlossen.
Potenzielle Käufer möchten verständlicherweise nicht in Vermögenswerte investieren, die in den kommenden Monaten um weitere 30 bis 50% fallen könnten. Die Folge: Der Markt trocknet aus.
Investoren fliehen massenhaft aus Dubai
In den vergangenen Wochen hat Dubai einen massiven Exodus erlebt. Investoren aus Ostasien haben ihr Kapital nach Singapur und Hongkong verlagert. Europäer und Russen suchen Zuflucht in der Türkei, Thailand und Zypern.
Der Exodus betrifft nicht nur Großanleger. Die gesamte Luxuswirtschaft, auf der Dubais Wohlstand basierte, von gehobener Gastronomie bis hin zu exklusiven Dienstleistungen, sieht die Nachfrage einbrechen. Anleger, die noch Immobilien besitzen, versuchen nun, diese mit Preisnachlässen zu verkaufen. Geopolitische Spannungen, Raketenbedrohungen und die Schließung der Straße von Hormus haben Dubai zu einer Risiko-Zone gemacht.
Die Illusion der Stabilität ist vorbei
Das größte Problem für Dubai ist struktureller Natur. Die geografische Lage in der Nähe von Iran und Saudi-Arabien, die jahrelang kein Problem darstellte, ist nun zu einer Schwachstelle geworden. Anleger erkennen, dass eine Stadt, die nur wenige hundert Kilometer von einem aktiven Kriegsgebiet entfernt liegt, kein sicherer Hafen für ihr Vermögen ist.
Selbst wenn der Krieg schnell endet, ist es unwahrscheinlich, dass Dubai zu den alten Preisniveaus zurückkehrt. Das Vertrauen ist erschüttert. Anleger, die ihr Geld erst einmal nach Singapur oder Hongkong verlagert haben, kehren nicht so leicht zurück. Die Illusion, dass Dubai unantastbar war, ist zerbrochen, und solches Vertrauen lässt sich nicht mit einem Waffenstillstand wiederherstellen.
Apple übertrifft Umsatzerwartungen, Aktie fällt dennoch um 4 Prozent
Apple erzielte 109,4 Milliarden Dollar Umsatz und lag damit über den Erwartungen. Dennoch gibt die Aktie nach: Die Services-Sparte und China enttäuschen Anleger.
Amazon überrascht mit starkem Cloud-Wachstum – Aktie legt 9 Prozent zu
Amazon übertrifft dank kräftigem Wachstum im Cloudgeschäft die Erwartungen. KI-Investitionen treiben AWS an, die Aktie zieht im nachbörslichen Handel deutlich an.
OpenAI erzielte im Juli mehr Umsatz als im gesamten zweiten Quartal
OpenAI wächst dank neuer KI-Produkte rasant. Rekordumsätze und Milliardeninvestitionen erhöhen weltweit den Druck auf die Konkurrenz.
Meist gelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Krypto-Anleger prognostizieren XRP-Kurs zum 1. August 2026
Polymarket-Händler sehen für XRP Anfang August eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent für 1,20 Dollar und von 34 Prozent für einen Kurs unter 1 Dollar.
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs auf dieses Niveau bis Ende 2026
ChatGPT erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 1,40 US-Dollar steigen kann, warnt aber zugleich vor anhaltendem Verkaufsdruck.
