Der nordamerikanische Bitcoin-Miner Hut 8 plant den Kauf von Bitcoin im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar. Insgesamt möchte das Unternehmen 500 Millionen Dollar durch den Verkauf eigener Aktien einnehmen. Damit folgt es der Strategie von MicroStrategy, dem Unternehmen von Michael Saylor.
Hut 8 folgt MicroStrategy
Hut 8 wird somit zum nächsten Unternehmen, das dem Vorbild von MicroStrategy zu folgen scheint. Zuvor hatten wir bereits MARA Holdings, einen anderen Bitcoin-Miner, gesehen, der Kapitalrunden organisierte und dabei wandelbare Anleihen anbot.
In einer früheren Runde konnte MARA Holdings über 1 Milliarde Dollar einsammeln, die vollständig in Bitcoin investiert wurden.
Nun plant Hut 8 ein ähnliches Vorgehen, jedoch durch den Verkauf eigener Aktien. Die Erlöse aus diesem Verkauf sollen nicht nur für Bitcoin verwendet werden. Ein Teil des Kapitals wird auch zur Schuldentilgung, zum Ausbau der Unternehmensinfrastruktur und für weitere Projekte eingesetzt.
„Die Einführung des ATM-Programms und des Aktienrückkaufprogramms gibt dem Unternehmen zwei mächtige Werkzeuge an die Hand, um die volatilen Märkte, in denen wir agieren, zu zähmen“, so Hut 8 CEO Asher Genoot.
Hut 8-Aktie steigt deutlich
Die Aktionäre von Hut 8 scheinen diesen Plan zu unterstützen. Die Aktie des Bitcoin-Miners stieg um 7,86 % auf den aktuellen Kurs von 27,03 Dollar.

Auf Jahressicht verzeichnet Hut 8 damit eine beeindruckende Kurssteigerung von 157,18 %. Damit übertrifft die Aktie sogar die Performance von Bitcoin.
Das klingt vielleicht unglaublich, ist aber wahr. Bitcoin lag am 5. Dezember vor einem Jahr bei 44.000 Dollar pro Coin. Aktuell weist Bitcoin damit eine Rendite von 133,28 % innerhalb eines Jahres aus.
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