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Der Bitcoin (BTC) konnte sich am Wochenende wieder nach oben arbeiten, stößt nun aber offenbar auf Widerstand. Der Trend ist zwar weiterhin intakt, doch der technische Analyst Erik Juffermans sieht im Chart erste Warnsignale.
Im Chart unten ist der Aufwärtstrend des vergangenen Monats zu sehen. Während dieser Phase bot eine diagonale Linie mehrfach Unterstützung. Nach dem Hoch von knapp 67.000 Dollar am vergangenen Dienstag gab der BTC-Kurs nach und verlor am Freitag diese Unterstützungslinie.

Diagonale Linien sind in der Regel weniger maßgeblich als horizontale Marken. Der Bruch dieser diagonalen Linie ist dennoch ein erstes Signal dafür, dass der Trend möglicherweise zu kippen beginnt.
Nach dem Kursanstieg von gestern trifft der Kurs nun erneut auf diese Trendlinie. Diesmal wirkt sie jedoch als Widerstand. Auffällig ist, dass das Niveau dieses erneuten Tests mit dem Hoch vom 15. Juli zusammenfällt. Dadurch entsteht zusätzlicher Widerstand.
Möglich ist daher die Ausbildung einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation: ein Hoch, flankiert von zwei niedrigeren Hochs. Das gilt als Umkehrmuster am oberen Ende einer Bewegung.
Noch ist es zu früh, dieses Szenario als gesetzt anzusehen. Juffermans behält es jedoch im Blick. Ein Verlust der Zone um 64.000 Dollar würde dieses bearishe Muster bestätigen. Das erste Kursziel läge in diesem Fall bei 61.000 Dollar.
Der Tageschart liefert etwas mehr Klarheit. Der Kurs bewegt sich klar in einer horizontalen Widerstandszone. Bereits im vergangenen Monat wurde der Kurs in diesem Bereich abgewiesen.

Sollte das bearishe Szenario eintreten, könnte es im Bereich um 61.000 Dollar zu einer Gegenbewegung kommen. Dieses Szenario erwartet Juffermans derzeit.
Eine Garantie ist das natürlich nicht. Sollten die Bullen Stärke zeigen und den Kurs wieder über die diagonale Widerstandslinie drücken, würde sich die Stimmung ändern. Diese Linie sollte daher genau im Auge behalten werden. Bis dahin bleibt Juffermans kurzfristig bearish.
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