Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Das Medienunternehmen der Trump-Familie will eine der sensibelsten Informationsquellen der Welt zu Geld machen: die Social-Media-Beiträge des US-Präsidenten. Die Trump Media & Technology Group, Betreiberin von Truth Social, startet einen neuen Datendienst, über den große Handelsfirmen blitzschnell Zugriff auf Beiträge der wichtigsten Accounts der Plattform erhalten.
Dazu zählt vor allem Donald Trump selbst. Nach Angaben des Unternehmens können Kunden über die neue Truth API auf Beiträge zugreifen, „Millisekunden“ bevor sie öffentlich erscheinen. Das klingt technisch. An den Finanzmärkten können Millisekunden jedoch Millionen wert sein.
Trump nutzt Truth Social, um sich zu Krieg, Aktien, Öl, Zinsen, Handelspolitik und geopolitischen Spannungen zu äußern. Seine Beiträge haben bereits mehrfach deutliche Bewegungen an den Finanzmärkten ausgelöst.
Für normale Anleger erscheint ein solcher Beitrag schlicht auf der Plattform. Für Hochfrequenzhändler kann eine schnellere Datenverbindung dagegen den Unterschied zwischen rechtzeitiger Reaktion und verpasster Gelegenheit ausmachen. Diese Akteure richten ihr gesamtes Geschäftsmodell auf Geschwindigkeit, Daten und Algorithmen aus, die automatisch handeln, sobald neue Informationen vorliegen.
Erhält ein solches Unternehmen einen Präsidentenbeitrag früher als der Rest des Marktes, entsteht ein unmittelbarer Informationsvorsprung. Genau das macht den Vorgang politisch und finanziell brisant.
Der heikle Punkt: Trump Media befindet sich zu großen Teilen im Besitz der Trump-Familie. Das Unternehmen will seine „eigenen Vermögenswerte“ stärker monetarisieren. Einer dieser Vermögenswerte ist in der Praxis die Kommunikation des amtierenden Präsidenten.
Damit entsteht eine problematische Vermischung von öffentlicher Macht und privatem Gewinn. Der Präsident kann mit einem einzigen Beitrag Öl, Aktien, Anleihen oder Währungen bewegen. Sein Familienunternehmen will anschließend an einem schnelleren Zugang zu genau diesen Beiträgen verdienen.
Darin liegt der Kern des Skandals. Nicht, weil Datenfeeds an sich ungewöhnlich wären. Finanzmärkte beruhen seit Jahren auf schnellem Zugang zu Daten. Doch hier geht es nicht um einen Unternehmensbericht, einen Wirtschaftskalender oder einen Nachrichtenfeed. Es geht um Beiträge des Präsidenten selbst.
Die Brisanz ist nicht theoretisch. Im März wurden am Ölmarkt bereits große Positionen aufgebaut, kurz bevor Trump auf Truth Social von produktiven Gesprächen mit dem Iran berichtete. Danach bewegte sich der Ölpreis deutlich.
Gerade weil Trumps Beiträge so häufig unmittelbare Marktwirkung entfalten, ist schneller Zugriff auf seine Posts kommerziell attraktiv. Für Hochfrequenzhändler ist das naheliegend. Für demokratische Kontrolle und Marktintegrität ist es problematisch.
Denn die entscheidende Frage lautet, wer Zugang erhält, wie viel dafür gezahlt werden muss und ob normale Anleger strukturell ans Ende der Warteschlange geraten.
Auch der Zeitpunkt fällt auf. Trump Media verbuchte im ersten Quartal einen hohen Verlust. Das Unternehmen sucht nach Wegen, mehr Umsatz zu erzielen und seine Plattform stärker zu monetarisieren. Das erklärt, warum es Truth Social zu einer wertvollen Datenquelle für professionelle Marktteilnehmer ausbauen will.

Gerade dieser wirtschaftliche Druck macht den Fall jedoch noch sensibler. Ein Familienunternehmen des Präsidenten könnte an Informationen verdienen, die der Präsident selbst erzeugt und die Märkte bewegen können. Das ist kein gewöhnliches Medienprodukt. Es ist ein potenzieller Handelsvorsprung, verpackt als API.
Der KI-Konzern SoftBank verliert heute 9 Prozent und folgt damit dem Abwärtstrend anderer großer asiatischer Technologiewerte. Die Börsen notieren heute im Minus.
Die Aktienfutures an der Wall Street notieren tief im Minus, besonders Chipwerte geraten stark unter Druck. Netflix büßte nach seinen Quartalszahlen 9 Prozent ein.
Große Investoren verkaufen Vermögenswerte aus dem KI-Sektor und streichen Pläne für Rechenzentren. Wachsen die Zweifel am KI-Boom?
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.
Das Zahlungsnetzwerk SWIFT baut eine eigene Blockchain auf – ausgerechnet in dem Bereich, auf den Ripple mit XRP seit Jahren setzt. Was bedeutet das?