Der Bitcoin-Kurs schnellte letzte Woche auf ein Allzeithoch von 123.300 Dollar. Ein wichtiger Grund für den Anstieg von Bitcoin sind alle börsennotierten Unternehmen, die sich mit Milliarden von Dollar gleichzeitig einkaufen. Dieses Mal ist es Marathon Digital Holdings, ursprünglich ein Bitcoin-Miner, der einen Kauf von 850 Millionen Dollar ankündigt.
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Alle Signale auf Grün für Bitcoin
Nicht nur in dieser Hinsicht stehen alle Signale auf Grün für Bitcoin. Auch das makroökonomische Bild bleibt stark für die digitale Währung:
- Die Trump-Regierung arbeitet weiterhin mit enormen Haushaltsdefiziten und stimuliert damit die Wirtschaft und den Markt.
- Die US-Wirtschaft ist eisenstark, mit niedriger Arbeitslosigkeit und einer starken Verbrauchernachfrage.
- Auch andere Großmächte stimulieren kräftig ihre lokale Wirtschaft (China/Europa).
- Investoren sind voller Vertrauen und zeigen eine hohe Risikobereitschaft. Nicht umsonst sehen wir Altcoins extrem steigen. Das ist in der Regel ein sehr positives Signal für den Markt.
Insgesamt sorgt das für eine Situation, in der Kapitalgeber nicht zögern, Geld zu verleihen. Dadurch fließt viel Kapital in die Weltwirtschaft und im weiteren Sinne auch in die Märkte.
In dieser Hinsicht gibt es im großen Bild fast eine ideale Situation für den Bitcoin-Kurs.
Gibt es auch Nachteile?
Es gibt natürlich auch einige Nachteile für Bitcoin. Was zum Beispiel zu denken gibt, ist die Erwärmung der Inflation in den Vereinigten Staaten.
Das könnte eine Welle der Angst auslösen, bei der sich die Menschen massenhaft Sorgen über die Inflation machen, und der Markt plötzlich viel weniger Zinssenkungen von der US-Zentralbank erwartet.
Nicht umsonst sehen wir auch die langfristigen Zinsen auf US-Staatsanleihen steigen. Das wird auf lange Sicht der Wirtschaft schaden und letztendlich zu Lasten des Bitcoin-Kurses gehen.
Zuletzt ist die Stimmung derzeit auch hyper-positiv. Investoren sehen fast nirgendwo mehr Gefahr, obwohl der Handelskrieg noch immer ein Problem für die Weltwirtschaft werden könnte.
Die Verhandlungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten scheinen etwas stockend zu verlaufen. Am 1. August läuft die Frist für die Zollpause ab, und in dieser Hinsicht ist zu hoffen, dass bald gute Nachrichten kommen.
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