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Das japanische Börsenunternehmen Metaplanet gilt bereits als einer der größten Bitcoin (BTC)-Käufer weltweit. Mit mehr als 35.000 BTC in seiner Bilanz verfolgt das Unternehmen eine klare Strategie, nämlich so viel Bitcoin wie möglich zu sammeln. Nun will das Unternehmen einen Schritt weiter gehen.
Metaplanet möchte nicht nur Bitcoin besitzen, sondern auch in Unternehmen investieren, die Technologie und Dienstleistungen rund um Bitcoin entwickeln. Laut dem Unternehmen könnte dies die Entwicklung des Kryptomarktes in Japan erheblich beschleunigen.
Das Unternehmen aus Tokio hat daher eine neue Tochtergesellschaft gegründet, die Metaplanet Ventures K.K. heißt. Über diesen Investmentarm will das Unternehmen in Firmen investieren, die an Finanzdienstleistungen rund um Bitcoin arbeiten.
Insgesamt will Metaplanet etwa 4 Milliarden Yen investieren, umgerechnet rund 27 Millionen Dollar. Dieser Betrag soll in den nächsten zwei bis drei Jahren auf verschiedene Projekte verteilt werden. Das Geld stammt aus den Einnahmen, die Metaplanet bereits mit seinen bestehenden Bitcoin-Aktivitäten erzielt.
Der neue Venture-Zweig besteht aus drei Bestandteilen. Zunächst wird ein Investitionsfonds für Startups und größere Unternehmen eingerichtet, die an Bitcoin-Technologie arbeiten. Dazu gehören beispielsweise Zahlungssysteme, Kreditplattformen, Lightning-Lösungen, Stablecoins und Verwahrungsdienste.
Der Fokus liegt vor allem auf Japan, doch Metaplanet möchte auch internationale Unternehmen und Technologien ins Land holen.
Zusätzlich startet das Unternehmen ein Förderprogramm für Startups. Diese Firmen erhalten Startkapital und können das Netzwerk von Metaplanet nutzen, zu dem Investoren und Geschäftspartner gehören. Schließlich wird ein Fonds für Entwickler und Forscher eingerichtet, die im Bitcoin-Bereich tätig sind.
Die erste Investition steht bereits fest. Metaplanet Ventures plant, 400 Millionen Yen in JPYC Inc. zu investieren, einen japanischen Herausgeber einer Yen-Stablecoin. Das entspricht etwa 2,7 Millionen Dollar.
Laut Metaplanet spielt auch die zukünftige Regulierung in Japan eine Rolle. Das Land plant, Bitcoin spätestens bis Januar 2028 offiziell als reguliertes Finanzinstrument anzuerkennen.
Dafür sei laut dem Unternehmen noch viel neue Infrastruktur nötig, beispielsweise im Bereich Zahlungen, Verwahrung und Compliance.
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