Bitcoin wurde von Satoshi Nakamoto als Vermögenswert konzipiert, der vor Inflation schützt. Die maximale Menge von 21 Millionen Einheiten bedeutet, dass Bitcoin theoretisch als Gegengift gegen das Wachstum der weltweiten Geldmenge dienen kann. In der Regel sehen wir Bitcoin daher gut laufen, wenn die Geldmenge in der Welt zunimmt.
Nun steht das Wachstum der Geldmenge allerdings unter Druck – und das könnte den Bullenmarkt von Bitcoin bedrohen.
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Bedrohung für Bitcoin
Michael Howell, eine echte Legende auf dem Gebiet der globalen Liquidität, hat mit seinem Team ein Tool entwickelt, das diesen Indikator täglich verfolgt. Auf Basis von Daten aus 90 verschiedenen Volkswirtschaften liefert dieser Indikator einen klaren Einblick in die Entwicklung der weltweiten Geldmenge.
Derzeit sehen wir in dieser Grafik einen deutlichen Rückgang, der dem Kursverhalten von Bitcoin entspricht. Seit dem Ende des Sommers gerät der Bitcoin-Kurs ins Stocken – genau das spiegelt sich in Howells untenstehender Grafik wider.

Das muss nicht das Ende des Bullenmarkts für Bitcoin bedeuten, ist aber eine Entwicklung, die man im Auge behalten sollte.
Gibt es noch Hoffnung für Bitcoin?
Auch wenn Howells Grafik zeigt, dass die globale Liquidität derzeit sinkt, gibt es genügend Entwicklungen, aus denen Bitcoin Hoffnung schöpfen kann.
So hat die US-Notenbank eine Serie von Zinssenkungen eingeleitet, und Donald Trump stehen 2026 die Zwischenwahlen bevor, die er um jeden Preis gewinnen will.
Es ist gut möglich, dass seine Regierung in den kommenden Monaten alles daransetzt, die Wirtschaft zu stimulieren, damit Wall Street ihm bei den Wahlen im November gewogen ist.
Ein großer Teil der US-Bevölkerung investiert, entsprechend dürfte es ihm viele Stimmen einbringen, wenn er zu dieser Zeit einen Bullenmarkt vorweisen kann. Insofern gibt es für Bitcoin weiterhin reichlich Perspektive.
Wir nähern uns zwar offenkundig dem Ende des Marktzyklus, doch theoretisch ist noch etwas Treibstoff im Tank. Glaubst du noch an eine letzte Aufwärtsphase beim Bitcoin-Kurs?
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