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SK Hynix feiert heute sein Debüt an der Nasdaq. Der südkoreanische Speicherchiphersteller hat seine American Depositary Shares zu 149 Dollar je Stück platziert und wird zunächst unter dem Kürzel SKHYV gehandelt.
Ab Montag lautet das vorläufige Kürzel SKHY.
Mit dem Börsengang will SK Hynix rund 26,5 Milliarden Dollar einnehmen. Die Mittel sollen in neue Fabriken, Kapazitäten für Advanced Packaging und Maschinen fließen, die nötig sind, um die enorme Nachfrage nach KI-Chips zu bedienen.
Der Börsengang hat erhebliches Gewicht. Dem Bericht zufolge handelt es sich um die größte US-Börsennotierung eines ausländischen Unternehmens überhaupt. Weltweit soll nur der jüngste Börsengang von SpaceX größer gewesen sein.
Damit unterstreicht SK Hynix, welche Rolle Speicherchips im KI-Boom inzwischen spielen.

Besonders stark ist der Konzern bei High Bandwidth Memory, kurz HBM. Diese Speicherchips sind für KI-Prozessoren etwa von Nvidia zentral.
Laut den US-Börsenunterlagen kommt SK Hynix im HBM-Markt auf einen Anteil von 56,4 Prozent. Damit zählt der Konzern zu den wichtigsten Zulieferern der KI-Wertschöpfungskette.
Die Nachfrage nach KI-Speicher ist in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Große Rechenzentren, Cloud-Anbieter und KI-Labore benötigen immer mehr Rechenleistung. Ohne fortschrittliche Speicher können Nvidias KI-Chips ihre Leistung nicht voll ausschöpfen.
Das hat die HBM-Preise auf hohem Niveau gehalten. SK Hynix will die Erlöse aus dem Börsengang nutzen, um seinen Vorsprung weiter auszubauen. Der Konzern investiert unter anderem in ein neues Werk in Südkorea und in Advanced Packaging.
Zusätzlich stellt SK Hynix bis Ende 2027 11,9 Billionen Won für neue EUV-Anlagen bereit.
Anleger achten vor allem darauf, ob SK Hynix an der Nasdaq höher bewertet wird als in Seoul. In Südkorea hat die Aktie großes Gewicht im Kospi, doch der US-Markt gesteht KI-Aktien häufig höhere Bewertungsmultiplikatoren zu.
Deshalb erwarten Analysten, dass die Notierung den Bewertungsabstand zu Micron verringern könnte. Micron ist der wichtigste US-Konkurrent bei Speicherchips und hat in diesem Jahr bereits deutlich von der KI-Rally profitiert.
Das Interesse scheint groß zu sein. Während des Orderbuchverfahrens soll die Nachfrage siebenmal so hoch gewesen sein wie das verfügbare Angebot.
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