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Die US-Spot-ETFs für Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) haben ihre bislang stärkste Handelswoche hinter sich. Dank eines plötzlichen Aufschwungs der Ethereum-ETFs belief sich das kombinierte Handelsvolumen auf stattliche 40 Milliarden US-Dollar.
Laut ETF-Analyst Eric Balchunas war es „die größte Woche aller Zeiten“ für diese Fonds. In einem Beitrag auf X betonte er die Rolle von Ethereum: „Ether-ETFs lagen elf Monate lang im Schlaf, wurden aber im Juli plötzlich wach.“ Allein in der vergangenen Woche war das Handelsvolumen der Ethereum-ETFs für 17 Milliarden US-Dollar gut, ein neuer Rekord.
Am Montag verzeichneten die Fonds zudem den größten Kapitalzufluss seit ihrer Einführung, mit einem Nettozufluss von 1,01 Milliarden US-Dollar. In der ersten Augusthälfte steht der Zähler bereits bei 3 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen, womit es der zweitstärkste Monat aller Zeiten für diese Produkte ist.
Balchunas vergleicht die aktuelle Bewegung von Ethereum mit der von Bitcoin in den Wochen nach dessen ETF-Start Anfang 2024. Damals stieg BTC wochenlang weiter, mit neuen Höchstständen als Folge. Der Analyst bezeichnet die Erholung von ETH als Aufholjagd: „Als ob ein Jahr an Handelsaktivität in sechs Wochen gepresst worden wäre.“
Anleger sehen in den ETFs ein Zeichen zunehmenden institutionellen Interesses. Dennoch warnen einige Analysten, dass das Erreichen neuer Rekorde Zeit benötigen wird. Jake Kennis von Nansen erwartet, dass ein neues Allzeithoch für Ethereum „noch Wochen oder Monate“ auf sich warten lassen könnte, trotz der jüngsten Rally.
Die Erholung fiel mit kräftigen Kursanstiegen bei beiden Coins zusammen. Der Bitcoin-Kurs erreichte am Donnerstag ein Allzeithoch von 124.000 US-Dollar. Ethereum stieg am selben Tag auf 4.784 US-Dollar und lag damit nur zwei Prozent unter dem Rekord von November 2021.
Seitdem sind beide Coins etwas zurückgekommen. BTC notiert aktuell bei 117.450 US-Dollar, ein Rückgang von über fünf Prozent. ETH fiel auf 4.440 US-Dollar, ein Rückgang um 5,2 Prozent.
Dennoch sehen Analysten weiterhin reichlich Potenzial. Michael van de Poppe von MN Trading Capital stellt fest, dass „in diesem Zyklus noch viel mehr kommt“.
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