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Der Goldpreis ist den dritten Tag in Folge gestiegen und hat erneut die Marke von 5.000 Dollar je Unze überschritten. Anleger reagieren auf zunehmende Spannungen zwischen den USA und Iran, während auch der Ölpreis anzieht. Diese Entwicklung unterstreicht die Flucht in sichere Häfen angesichts wachsender geopolitischer Risiken.
Der Anstieg des Goldpreises folgt auf neue, scharfe Äußerungen von Donald Trump gegenüber Iran. Er setzte Teheran eine Frist von zehn Tagen für neue Verhandlungen über ein Nuklearabkommen. Gleichzeitig verstärken die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten erheblich. Laut amerikanischen Medien handelt es sich um den größten Truppenaufmarsch seit der Vorbereitung auf den Irakkrieg 2003.
Die Furcht vor einer militärischen Konfrontation nährt die Angst vor einem langwierigen Konflikt, was Anleger in sichere Häfen wie Gold treibt. Auch der Ölpreis steigt und erreichte den höchsten Stand seit sechs Monaten. Spotgold kletterte unterdessen auf 5.021 Dollar je Unze.
Der Goldmarkt bleibt außergewöhnlich volatil. Anfang des Monats erreichte der Preis ein Rekordhoch von 5.595 Dollar je Unze. Nur zwei Handelstage später folgte ein deutlicher Rückgang auf 4.400 Dollar. Inzwischen hat sich der Preis wieder erholt und handelt erneut über der psychologischen Marke von 5.000 Dollar.
Der vorherige Anstieg wurde vor allem durch spekulative Käufe im Januar angetrieben. Dennoch bleiben strukturelle Treiber bestehen. Zentralbanken stocken ihre Goldreserven weiter auf, um sich gegen geopolitische Spannungen und finanzielle Instabilität abzusichern. Analysten von unter anderem BNP Paribas und Goldman Sachs erwarten, dass der Aufwärtstrend langfristig intakt bleibt, trotz kurzfristiger Schwankungen.
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