Gold startete das Jahr hervorragend, fiel jedoch Ende Januar stark zurück. Dennoch steht der Kurs bei 5.000 Dollar pro Unze, was einem Anstieg von fast 20 Prozent im Jahr 2026 entspricht. Die Kursanstiege sind ins Stocken geraten, und die große Frage ist nun: Wird der Kurs weiter steigen, oder ist die Hausse bei Gold vorbei?

Gold erhält solide Unterstützung bei rund 5.000 Dollar (Quelle: TradingView)

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Krieg und Öl treiben Inflationsdruck

Die Spannungen rund um Iran und der nahezu zum Erliegen gekommene Schiffsverkehr in der Straße von Hormus haben zu höheren Ölpreisen und Sorgen über eine mögliche Energiekrise geführt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer neuen weltweiten Inflationswelle.

Für Zentralbanken bedeutet das, dass Zinssenkungen möglicherweise länger auf sich warten lassen. Höhere Zinsen bremsen in der Regel den Goldpreis, da das Edelmetall selbst keine Zinsen abwirft und deshalb im Vergleich zu Anleihen weniger attraktiv sein kann.

Dennoch kräftiger Anstieg in 2026

Trotz der jüngsten Seitwärtsbewegung liegt Gold in diesem Jahr noch immer etwa 16 Prozent höher. Die Nachfrage nach sicheren Häfen bleibt groß aufgrund geopolitischer Unsicherheiten, Zweifeln an der Unabhängigkeit der Zentralbanken und der Angst vor Stagflation, einer Kombination aus schwachem Wirtschaftswachstum und hartnäckig hoher Inflation.

In diesem Szenario suchen Anleger häufig nach Alternativen, wobei Gold historisch gesehen eine bedeutende Rolle spielt.

Was bedeutet das für die Hausse?

Die aktuelle Stabilisierung um 5.000 Dollar muss nicht zwingend das Ende des Aufwärtstrends bedeuten. Sie kann auch auf eine Konsolidierungsphase nach einem starken Anstieg hindeuten.

Vieles wird von drei Faktoren abhängen:

  1. Das Zinsumfeld der Federal Reserve: Wenn Zentralbanken gezwungen sind, die Zinsen länger hoch zu halten, könnte dies kurzfristig Druck auf Gold ausüben.
  2. Die Entwicklung der Energiepreise: Eine langanhaltende Störung der Öl- und Gasströme könnte die Inflation anheizen und die Nachfrage nach Gold unterstützen.
  3. Das breitere makroökonomische Klima: Wachsende Sorgen über Schulden, Geopolitik und Wirtschaftswachstum könnten Anleger weiterhin in sichere Häfen treiben.

Vorläufig scheint der Goldmarkt eher in einer abwartenden Phase zu sein als am Ende einer Hausse. Wenn die Kombination aus geopolitischen Spannungen und Inflationsängsten anhält, könnte das Edelmetall langfristig erneut höhere Niveaus erreichen.

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