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Der Goldpreis hat heute ein neues Rekordhoch erreicht, während der Bitcoin (BTC) Kurs weiter nachgab. Anleger scheinen ihr Geld zunehmend in das Edelmetall zu investieren, da die Unsicherheit rund um die Geopolitik und die US-Politik wächst. Laut Analysten ist dies kein Zufall, sondern eine deutliche Verschiebung des aktuellen Vertrauens.
Gold stieg heute auf über 5.090 Dollar pro Unze. Seit Jahresbeginn ist der Preis bereits um 17 Prozent gestiegen. Der Anstieg erfolgt in einer Zeit zunehmender Handels- und Politikkonflikte, insbesondere in den USA.

Die Drohung eines neuen Regierungsstillstands spielt dabei eine wesentliche Rolle. Gleichzeitig sorgten jüngste Aussagen von Präsident Donald Trump über höhere Importzölle für zusätzliche Unruhe an den Märkten.
Am vergangenen Wochenende warnte er Kanada sogar vor Zöllen von bis zu 100 Prozent im Zusammenhang mit einem möglichen Handelsabkommen mit China. Daraufhin erklärte der kanadische Premierminister gestern, von einem Abkommen abzusehen.
Laut dem Marktnachrichtendienst The Kobeissi Letter war die Drohung eines Regierungsstillstands ein zusätzlicher Treiber für den steigenden Goldpreis. In unsicheren Zeiten suchen Anleger traditionell nach sicheren Optionen, und Gold profitiert derzeit stark davon.
Auch Silber zeigt eine bemerkenswerte Entwicklung. Der Silberpreis stieg erstmals über 107 Dollar pro Unze und liegt in diesem Jahr bereits 48 Prozent höher. Dies deutet auf ein breiteres Interesse an Edelmetallen hin.
Auf der anderen Seite steht Bitcoin unter Druck. Der Bitcoin-Kurs fiel gestern knapp unter 86.000 Dollar, das niedrigste Niveau seit fünf Wochen. Damit sind alle diesjährigen Gewinne verschwunden.
Inzwischen hat sich Bitcoin teilweise erholt und pendelt um die 88.000 Dollar. Seit dem Höchststand im Oktober ist Bitcoin um etwa 30 Prozent gefallen. Im gleichen Zeitraum stieg Gold hingegen um über 80 Prozent.
Laut Jeff Mei von der Kryptobörse BTSE wird Kapital bewusst aus dem Kryptobereich abgezogen. Anleger berücksichtigen anhaltend hohe Zinsen und meiden US-Staatsanleihen wegen politischer Risiken. „Deshalb fließt das Geld nicht in US-Staatsanleihen, sondern in Gold“, so Mei.
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