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GoFundMe sagt Spendenaktion für Tornado Cash-Gründer ab

In einer bemerkenswerten Entwicklung hat die amerikanische Crowdfunding-Plattform GoFundMe die Spendenaktion abgebrochen, die eingerichtet wurde, um die Rechtskosten von Roman Storm und Alexey Pertsev zu decken, dem Mitbegründer und Entwickler des kontroversen Kryptowährungs-Mixers Tornado Cash.

Die Aktion, die dazu bestimmt war, den Kampf gegen die US-Behörden aufgrund von Vorwürfen der Erleichterung der Umgehung von US-Sanktionen zu finanzieren, wurde am 14. Februar eingestellt.

Verstoß gegen die Servicebedingungen von GoFundMe

Die Stornierung folgte, nachdem Storm am 22. Januar ein Video veröffentlicht hatte, in dem er die Gemeinschaft aufrief, zu den Rechtskosten beizutragen. GoFundMe verwies auf einen Verstoß gegen ihre Servicebedingungen, speziell Bestimmung 22, die impliziert, dass die Spendenaktion die Plattform, ihre Mitarbeiter oder Nutzer möglicherweise Schäden oder Haftung aussetzt.

Viele Spender, einschließlich Ryan Adams von Bankless Ventures, sahen ihre Beiträge zurückerstattet. Adams betonte die Bedeutung eines unzensierten Geldsystems für die Finanzierung von Bürgerrechten wie das Recht auf ein faires Verfahren. Er versprach, seine ursprüngliche Spende von 10.000 Dollar mit Hilfe von Kryptowährungen an Storm zurückzusenden.

Es wurden bereits 30.000 Dollar gesammelt

Vor der Stornierung hatte die GoFundMe-Kampagne bereits 30.000 Dollar gesammelt, während das Ziel auf 1,5 Millionen Dollar festgelegt wurde, um den Rechtskampf in den Vereinigten Staaten zu finanzieren. Das Duo wendet sich nun an die Kryptofinanzierungsplattform JuiceBox, wo bereits 316,75 Ethereum gesammelt wurden.

Die Stornierung hat innerhalb der Tornado Cash-Gemeinschaft Fragen aufgeworfen, insbesondere da GoFundMe in der Vergangenheit ähnliche Kampagnen zugelassen hatte. Storm und Pertsev werden der Verschwörung zum Geldwäsche, Verstoß gegen Sanktionen und dem unbefugten Betrieb eines Geldüberweisungsgeschäfts beschuldigt. Sie plädieren in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig.

Storm ist mittlerweile gegen eine Kaution von 2 Millionen Dollar auf freiem Fuß und hat Reisebeschränkungen innerhalb bestimmter Regionen der Vereinigten Staaten. Die Situation hat ein neues Licht auf die Herausforderungen und Beschränkungen des Crowdfundings für die Rechtsverteidigung im Zeitalter der digitalen Währungen geworfen.

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