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Katar hat die Produktion von Flüssigerdgas nach militärischen Angriffen auf den Ras-Laffan-Komplex, das weltweit größte LNG-Drehkreuz, eingestellt. Der staatliche Konzern QatarEnergy bestätigt, dass die Anlagen von Drohnen getroffen wurden.
Der Angriff trifft eine entscheidende Verbindung in der globalen Energieversorgung und könnte direkte Auswirkungen auf die Gaspreise in Europa und Asien haben.
Laut dem katarischen Verteidigungsministerium wurde ein Wassertank in einem Kraftwerk in Ras Laffan von einer Drohne getroffen. Eine zweite Drohne schlug in einer anderen Energieanlage desselben Komplexes ein.
QatarEnergy erklärt, dass die Produktion von Flüssigerdgas, besser bekannt als LNG, aus Vorsichtsmaßnahmen gestoppt wurde. Ras Laffan gilt als das Herzstück der katarischen Gasexporte und ist essenziell für die Versorgung Europas, das seit der Energiekrise stark von LNG-Lieferungen aus dem Nahen Osten abhängt.
Über mögliche Schäden oder Opfer wurden noch keine Details bekanntgegeben.
Katar ist einer der größten LNG-Exporteure der Welt. Ein längerer Produktionsstopp könnte die ohnehin angespannten Energiemärkte weiter unter Druck setzen. Besonders Europa, das nach dem Wegfall russischen Pipelinegases vermehrt LNG importiert, könnte die Auswirkungen schnell spüren.
Wie lange die Produktion in Ras Laffan stillsteht, ist noch unklar. QatarEnergy beobachtet die Situation genau und arbeitet mit Sicherheitsdiensten zusammen, um die Sicherheit des Komplexes zu gewährleisten.
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