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Eine Gruppe von zwanzig Geschädigten der zusammengebrochenen Kryptobörse FTX hat eine Klage gegen die renommierte amerikanische Anwaltskanzlei Fenwick & West eingereicht. Die Kläger beschuldigen die Kanzlei, bei der Verschleierung von Betrug innerhalb von FTX und Alameda Research mitgewirkt zu haben.

Die Forderung über mehr als 525 Millionen Dollar wurde am Mittwoch bei einem Bundesgericht in Washington D.C. eingereicht. Neben Fenwick & West werden auch sechs Einzelpersonen in der Angelegenheit erwähnt.

Laut den Opfern sorgte die Beteiligung einer angesehenen Anwaltskanzlei dafür, dass FTX für Anleger und Kunden vertrauenswürdig erschien. Dies habe dazu geführt, dass Nutzer ihr Geld bis zum plötzlichen Zusammenbruch der Kryptobörse im November 2022 auf der Plattform belassen haben.

Ex-FTX-Direktor Nishad Singh spielt zentrale Rolle in Klage

Ein wesentlicher Bestandteil der Klage dreht sich um Nishad Singh, den ehemaligen technischen Direktor von FTX. Singh hatte zuvor ein Schuldbekenntnis wegen Betrugs abgelegt und mit US-Staatsanwälten im Strafverfahren gegen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried zusammengearbeitet.

Den Anklagen zufolge informierte Singh die Anwälte von Fenwick & West direkt darüber, dass Kundengelder missbräuchlich verwendet wurden. Statt sich von FTX zu distanzieren, soll die Kanzlei Ratschläge gegeben haben, wie diese Praktiken verborgen bleiben könnten.

Die Kläger behaupten, dass Fenwick & West damit eine aktive Rolle bei der Aufrechterhaltung der Betrugsstrukturen rund um FTX gespielt hat.

Kanzlei soll in Scheinfirmen involviert gewesen sein

In der Klage wird auch behauptet, dass Fenwick & West an der Gründung von North Dimension beteiligt war, einem Unternehmen aus Delaware, das sich als Elektronikgeschäft präsentierte.

Den Klägern zufolge wurde dieses Unternehmen genutzt, um Milliarden Dollar an Kundengeldern umzuleiten. Die Forderung bezieht sich dabei auf mehr als 3 Milliarden Dollar an verschwundenen Geldern.

Darüber hinaus soll die Kanzlei bei der Einführung automatischer Löschungen von Nachrichten über die Chat-App Signal geholfen haben. US-Staatsanwälte erklärten zuvor, dass diese Vorgehensweise es Aufsichtsbehörden und Ermittlern erschwerte, Beweise zu sammeln.

‚Tief verwoben‘ mit FTX

Die Klage verweist zudem auf eine umfassende Insolvenzuntersuchung aus dem Jahr 2024. Ein gerichtlich bestellter Ermittler analysierte dabei mehr als 200.000 Dokumente zu FTX und Alameda Research.

Dem Bericht zufolge half Fenwick & West bei der Einrichtung komplexer Unternehmensstrukturen und leerer Firmen, die genutzt wurden, um Geldströme zu verschleiern. Zudem seien rückdatierte Verträge erstellt worden, um Transaktionen nachträglich zu legalisieren.

Der Ermittler kam laut Anklage zu dem Schluss, dass Fenwick & West „tief in nahezu alle Aspekte des Fehlverhaltens der FTX Group verwoben war“.

Fenwick entfernte alle Hinweise auf FTX

Nach der Insolvenz von FTX im November 2022 entfernte Fenwick & West laut den Klägern alle Hinweise auf die Kryptobörse von ihrer eigenen Website.

Zudem soll die Anwaltskanzlei stillschweigend zusätzliche Prozessanwälte eingestellt haben, um sich auf mögliche Zivilklagen vorzubereiten.

Die Opfer fordern neben einer Entschädigung von mehr als 525 Millionen Dollar auch die Rückzahlung aller juristischen Einnahmen, die Fenwick & West von FTX erhalten hat.

Darüber hinaus richten sich die Forderungen gezielt gegen die Partner Tyler Newby und Daniel Friedberg, die beschuldigt werden, „vorsätzlich und rücksichtslos“ gehandelt zu haben.

Sam Bankman-Fried erleidet weiter juristische Rückschläge

Die neue Klage folgt kurz nachdem ein Bundesrichter einen Antrag von Sam Bankman-Fried auf ein neues Verfahren abgelehnt hatte.

Richter Lewis Kaplan bezeichnete die Argumente des ehemaligen FTX-Chefs als „unbegründet“ und „völlig widersprüchlich zu den Fakten“. Bankman-Fried wurde 2024 wegen großangelegten Betrugs bei FTX zu 25 Jahren Haft verurteilt.

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