Die Insolvenz von FTX im November 2022 war ein riesiges Drama für Millionen von Menschen. Plötzlich erhielten sie die Nachricht, dass ihr Vermögen in einer Börse feststeckte, die Milliarden von Dollar verlor, indem sie mit den Geldern ihrer Nutzer spekulierte.
Nun behauptet die Financial Times, dass Kunden der Börse 120 bis 140 Prozent ihrer Einlagen zurückerhalten.
Gute Entwicklung für die Gläubiger
Der enorme Anstieg der potenziellen Auszahlungen für die ehemaligen Nutzer der Börse ist natürlich das Ergebnis der Kursraketen von Bitcoin und dem Rest des Kryptomarktes.
Zudem besitzt FTX einen Anteil von 8 Prozent an dem KI-Unternehmen Anthropic. Der Plan ist, davon mindestens zwei Drittel zu verkaufen, um 884 Millionen Dollar für die Gläubiger aufzubringen.
Grundsätzlich ist es natürlich fantastische Nachrichten, dass die Nutzer 120 bis 140 Prozent zurückbekommen, aber vergessen Sie nicht, dass es viel mehr gewesen wäre, wenn sie ihre Krypto-Münzen von damals noch hätten.
Das Ausmaß der Rückzahlungen an die Nutzer hängt jedoch noch von der amerikanischen Steuerbehörde ab, die noch 24 Milliarden Dollar Steuern von der Börse bekommen könnte.
Hat FTX eine Steuerschuld oder nicht?
Die Juristen von FTX sind der Meinung, dass die Börse in Amerika überhaupt keine Steuerschuld hat, da sie über die dreijährige Existenz der Börse nur Verluste erlitten hat.
Klar ist, dass es für die ehemaligen Nutzer der Börse bisher eine riesige Achterbahnfahrt war. Nach ein wenig positiven Nachrichten gibt es immer wieder Grund zum Zweifeln. Nun sind das also wieder diese enormen Steuerschulden in Amerika.
Für Sam Bankman-Fried, den ehemaligen Gründer und CEO der Börse, scheint bald Klarheit zu kommen. Er soll bis Ende des Monats erfahren, wie lange er ins Gefängnis muss.
Sechs deutsche Banken erhalten Kryptolizenz nach MiCA
Deutschland kommt nach der Zulassung von sechs Banken inzwischen auf 79 MiCA-Anbieter und baut damit seinen Vorsprung vor Frankreich und den Niederlanden weiter aus.
Pakistan setzt Kryptounternehmen Frist bis 5. September für Lizenzantrag
Pakistan verpflichtet Kryptounternehmen zu einem Lizenzantrag und setzt dafür den 5. September als Frist. Binance und HTX haben bereits eine Genehmigung erhalten.
Brüssel prüft DeFi-Kredite: Wer trägt die Verantwortung?
Die EU prüft strengere Regeln für DeFi-Kredite. Im Zentrum steht die Frage, wer verantwortlich ist, wenn Software eine Finanzdienstleistung erbringt.
Meist gelesen
Google Gemini prognostiziert XRP-Kurs für den 1. September 2026
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Elon Musks Grok nennt XRP-Kursziel für den 1. September
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Ethereum, XRP und Solana fallen nach Höchstständen seit Januar – morgen wird entscheidend
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.
