In einer unerwarteten Wendung der amerikanischen Kryptopolitik hat Florida beschlossen, zwei Gesetzesvorlagen für eine strategische Bitcoin-Reserve (BTC) zu streichen. Damit scheidet der Staat aus dem informellen Wettbewerb der US-Bundesstaaten aus, Kryptowährungen wie Bitcoin in ihre finanziellen Reserven aufzunehmen.
Verschiebung des Momentums
Die Vorschläge, House Bill 487 und Senate Bill 550, wurden Anfang Februar eingereicht und zielten darauf ab, Floridas Chief Financial Officer und das State Board of Administration zu ermächtigen, bis zu 10% bestimmter Staatsfonds in Bitcoin zu investieren. Dennoch wurden sie am 3. Mai „auf unbestimmte Zeit verschoben und zurückgezogen“, womit sie endgültig vom Tisch sind.
Bemerkenswert ist, dass diese Entscheidung kurz nach dem Ende der jährlichen Gesetzgebungsrunde am 2. Mai fiel. Obwohl die Sitzung bis Juni verlängert wurde, um Haushaltsfragen zu klären, wurde keine Zeit eingeräumt, um Bitcoin als Ergänzung zu den Staatsreserven zu betrachten. Insgesamt wurden etwa 230 andere Gesetzesvorlagen angenommen, darunter ein Verbot von Smartphones in Schulen und Regeln über Fluorid im Trinkwasser.
Florida reiht sich nun in eine wachsende Liste von Staaten ein, die ähnliche Vorschläge nicht durch das Parlament brachten, darunter Wyoming, South Dakota, Pennsylvania, Montana und Oklahoma. Dies unterstreicht, wie schwierig es für Kryptowährungen ist, einen Platz in traditionellen Staatsfinanzen zu finden.
Veto, aber noch nicht besiegt
In der Zwischenzeit bleibt Arizona ein Dreh- und Angelpunkt im Kampf. Dort scheiterte der fortgeschrittene Gesetzesvorschlag HB 1025, nachdem Gouverneurin Katie Hobbs ihr Veto einlegte. Ihrer Meinung nach sind Kryptowährungen noch „ungetestete Investitionen“. Dennoch liegen in Arizona noch zwei alternative Vorschläge auf dem Tisch, darunter HB 2749. Dieser würde über einen budgetneutralen Weg eine Bitcoin-Reserve ermöglichen, finanziert aus den Gewinnen des Fonds für herrenlose Vermögenswerte.
Auch SB 1373 ist noch in Bearbeitung. Dieser würde es der Staatskasse erlauben, bis zu 10% ihrer Mittel in Kryptowährungen zu investieren. Analysten sehen hierin die beste Chance für einen Durchbruch auf Staatsebene.
Zunehmende Spaltung über die Politik
Die Debatte über Bitcoin als Teil der Staatsreserven berührt mittlerweile tiefere ideologische Unterschiede. Befürworter sehen es als Absicherung gegen Inflation und finanzielles Missmanagement. Gegner weisen auf die Volatilität hin und nennen es ein zu großes Risiko für öffentliches Geld.
Obwohl der Marktwert von Bitcoin sich weiter erholt und die Adoption weltweit wächst, erweist sich die politische Akzeptanz innerhalb amerikanischer Regierungen als deutlich zäher. Immer mehr Staaten ziehen sich zurück, während das Rennen, als erster eine echte Bitcoin-Reserve zu etablieren, vorläufig noch offen bleibt.
Sichern Sie sich jetzt den 10 € Bonus – nur für kurze Zeit mit Bitvavo powered by Hyphe
Nutzen Sie die einzigartige Zusammenarbeit zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe, indem Sie Ihr Konto über die Schaltfläche unten eröffnen. Zahlen Sie nur 10€ ein und erhalten Sie sofort 10€ gratis. Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang ohne Gebühren auf Ihre ersten €10.000 an Transaktionen. Diese Aktion ist zeitlich begrenzt – also nutzen Sie sie jetzt!
Eröffnen Sie Ihr Konto und sichern Sie sich 10€ Bonus.
Verpassen Sie nicht die Chance, direkt von der wachsenden Welt der Kryptowährungen zu profitieren!
Newsbit-Analyst: Bitcoin steht heute vor der Entscheidung zwischen 70.000 und 59.000 Dollar
Der Bitcoin-Kurs steht an einem entscheidenden Punkt. Analyst Erik Juffermans skizziert zwei Szenarien und erklärt, worauf Anleger jetzt achten.
Bitcoin-ETFs verzeichnen nach acht Wochen Abflüssen wieder 197 Millionen Dollar Zuflüsse
Bitcoin-ETFs verzeichnen nach acht Wochen mit Abflüssen wieder Zuflüsse in Millionenhöhe, während Analysten über eine nachhaltige Erholung der institutionellen Nachfrage uneins bleiben.
Warum die blockierte Straße von Hormus den Bitcoin-Kurs erneut belastet
Der Bitcoin-Kurs fällt unter den 200-Wochen-Durchschnitt, weil der Ölpreissprung nach der Blockade der Straße von Hormus die Inflationssorgen verstärkt.
Meistgelesen
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
SWIFT drängt in Ripples Kernmarkt: Gerät XRP unter Druck?
Das Zahlungsnetzwerk SWIFT baut eine eigene Blockchain auf – ausgerechnet in dem Bereich, auf den Ripple mit XRP seit Jahren setzt. Was bedeutet das?
Analyst: XRP wird bald neue Millionäre hervorbringen
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
