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Ferrari ermöglicht es künftig, seine Luxus-Sportwagen mit Kryptowährungen zu bezahlen. Kunden in den USA und Europa können bei teilnehmenden Ferrari-Händlern unter anderem mit Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), USD Coin (USDC) und XRP bezahlen.
Damit macht der italienische Autobauer einen wichtigen Schritt in Richtung digitaler Zahlungen und reagiert auf die wachsende Beliebtheit von Krypto bei vermögenden Anlegern.
Für die Abwicklung der Zahlungen kooperiert Ferrari mit dem Kryptozahlungsunternehmen BitPay. Über dieses System werden Kryptowährungen direkt in traditionelle Währungen wie Euro oder Dollar umgewandelt.
Sobald ein Kunde beispielsweise Bitcoin sendet, wird der aktuelle Kurs direkt fixiert. Dadurch erhält der Ferrari-Händler genau den vereinbarten Betrag, ohne Risiko von Kursschwankungen während der Zahlung.
Das bedeutet auch, dass Ferrari selbst keine Kryptowährungen in der Bilanz hält. Das Unternehmen ist somit keinem direkten Risiko bei sinkenden Krypto-Kursen ausgesetzt.
Laut Ferrari zahlen Kunden keine zusätzlichen Transaktionsgebühren, wenn sie sich für eine Zahlung mit Krypto entscheiden. Der Preis des Autos bleibt derselbe wie bei einer normalen Banküberweisung.
BitPay übernimmt zudem alle notwendigen Prüfungen im Bereich von Gesetzes- und Regelkonformität. Dazu gehören unter anderem Identitätsverifikation und Anti-Geldwäsche-Kontrollen, vergleichbar mit traditionellen Finanztransaktionen.
Mit diesem Schritt richtet sich Ferrari klar auf eine neue Generation vermögender Kunden aus. In den vergangenen Jahren haben viele Anleger durch digitale Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum große Reichtümer aufgebaut.
Laut Marktanalysten passt diese Zielgruppe immer besser zum Profil der Ferrari-Käufer. Insbesondere jüngere Krypto-Unternehmer und Anleger zeigen zunehmendes Interesse an Luxusprodukten und exklusiven Autos.
Darüber hinaus gibt es auch bestehende Ferrari-Kunden, die mittlerweile einen Teil ihres Vermögens in Krypto halten und diese Bestände direkt für große Einkäufe nutzen möchten.
Ferrari unterstützt mehrere beliebte Kryptowährungen. Bitcoin und Ethereum sind weltweit die größten digitalen Coins gemessen an der Marktkapitalisierung.
Darüber hinaus akzeptiert der Autobauer auch USDC, eine Stablecoin, die an den US-Dollar gekoppelt ist und daher weniger anfällig für starke Kursschwankungen ist.
Für europäische Transaktionen wird zudem XRP unterstützt. Diese Kryptowährung ist bekannt für schnelle internationale Zahlungen zu relativ niedrigen Kosten.
Obwohl Zahlungen mit Krypto immer zugänglicher werden, müssen Käufer mögliche Steuerregelungen beachten. In vielen Ländern gilt die Ausgabe von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen als steuerpflichtige Transaktion.
Das bedeutet, dass Anleger möglicherweise Steuern auf Gewinne zahlen müssen, die sie seit dem Kauf ihrer Krypto erzielt haben. Bei großen Käufen wie einem Ferrari kann das erhebliche steuerliche Konsequenzen haben.
Ferrari selbst bleibt von diesen Risiken vollständig unberührt. Da alle Krypto direkt in Geld umgewandelt wird, muss das Unternehmen keine Krypto-Reserven halten oder Marktschwankungen berücksichtigen.
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