Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), die Sicherheitsbehörde der Europäischen Union, hat Finanzexperten dazu aufgerufen, ihre Meinung zur Integration von Kryptowährungen in die Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities (UCITS) abzugeben.
UCITS, ein Markt mit einem geschätzten Wert von 12 Billionen Euro, erwägt die Erweiterung um neue Anlageklassen wie strukturierte Kredite, Katastrophenanleihen, Emissionsrechte, Rohstoffe, Krypto-Assets und nicht börsennotierte Aktien.
Auch Investoren außerhalb der EU könnten Zugang zu diesen Fonds erhalten
Die UCITS-Fonds, bekannt für ihre strenge EU-Regulierung, sind darauf ausgelegt, Anlagegeschäfte zu schützen und zu vereinfachen, und umfassen verschiedene Fondstypen wie gegenseitige Fonds und Geldmarktfonds. Mit dieser Bewegung könnten auch Investoren außerhalb der EU Zugang zu diesen Fonds erhalten.
Die Branche hat bis zum 7. August Zeit, Feedback zu geben. Wenn genehmigt, würde dies UCITS-Fonds zu einem der größten regulären Fonds machen, die in Kryptowährungen investieren. Dies folgt auf jüngste Entwicklungen wie die Genehmigung von Spot-Bitcoin ETFs in den Vereinigten Staaten und Hongkong, was auf eine wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen in traditionellen Anlagevehikeln hindeutet.
„Obwohl UCITS-Fonds nicht ausschließlich in Krypto investieren werden, könnte eine potenziell kleine Allokation in Krypto eine Chance bieten, die Basis der Inhaber von Krypto-Assets zu erweitern“, sagt Nicolas Streschinsky, Leiter DeFi bei Trilitech.
Die ESMA untersucht speziell, wie die Aufnahme bestimmter Kryptowährungen in UCITS mit der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA), einer Vorreiterregelung für den Umgang mit Krypto-Assets innerhalb der EU, zusammenhängen könnte. Diese Initiative könnte ein bedeutender Schritt in der weiteren Regulierung und Integration von Kryptowährungen in konventionelle Finanzsysteme sein.
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