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Ethereum (ETH) hat in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt. Nach Einschätzung von Newsbit-Analyst Erik Juffermans steigt jedoch das Risiko einer Korrektur. Kurzfristig rechnet er damit, dass sich der Kurs vorerst weiter innerhalb der aktuellen Handelsspanne bewegt. Entscheidend sei nun, wie sich Ethereum in den kommenden Monaten entwickelt.
Juffermans zufolge hat der jüngste Anstieg eine klar erkennbare Handelsspanne entstehen lassen. Die Oberseite liegt bei rund 1.800 Dollar, die Unterseite bei etwa 1.550 Dollar. Der Kurs notiert derzeit knapp unter dem Widerstand am oberen Rand dieser Zone. Eine Korrektur liegt aus Sicht des Analysten daher nahe.

Kurzfristig hält Juffermans einen Ausbruch für unwahrscheinlich. Grund ist eine bärische Divergenz, die in der Grafik mit blauen Pfeilen markiert ist. Eine solche Divergenz liegt vor, wenn der Kurs höhere Hochs ausbildet, während der Relative Strength Index (RSI) niedrigere Hochs zeigt. Das gilt in der Regel als Warnsignal für nachlassende Aufwärtsdynamik.
Der Analyst rechnet daher mit einem Rücksetzer in den Bereich um 1.650 Dollar. Findet der Kurs dort Unterstützung, könnte Ethereum seiner Einschätzung nach erneut in Richtung der Oberseite der aktuellen Handelsspanne steigen.
Nach Einschätzung von Juffermans ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ethereum in den kommenden Wochen innerhalb dieser Spanne bleibt. Erst ein überzeugender Ausbruch würde Spielraum für höhere oder niedrigere Kursziele eröffnen.
Um mögliche Szenarien einzuordnen, blickt der Analyst auf den Monatschart. Auf der Unterseite sieht er den Bereich um 1.100 Dollar als wichtiges Kursziel, falls Ethereum unter die aktuelle Handelsspanne fällt. Auf der Oberseite richtet er den Blick auf die Zone zwischen 2.400 und 2.500 Dollar. Diese Marke sei ein wichtiges Unterstützungs- und Widerstandsniveau, das in den vergangenen Jahren mehrfach eine zentrale Rolle spielte. Auch im bisherigen Jahresverlauf fungierte dieser Bereich als starker Widerstand.

Damit stehen Juffermans zufolge zwei sehr unterschiedliche Szenarien im Raum. Ethereum bleibt dabei maßgeblich von der Kursentwicklung von Bitcoin (BTC) abhängig. Sollte der Bitcoin-Kurs weiter in Richtung 50.000 Dollar fallen, hält er es für wahrscheinlicher, dass auch das Abwärtsszenario für Ethereum eintritt.
Der Analyst rät Anlegern daher, vor allem die Marken von 1.800 und 1.550 Dollar genau im Blick zu behalten. Sie dürften seiner Einschätzung nach bestimmen, welche Richtung Ethereum in der kommenden Zeit einschlägt.
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