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Der amerikanische Investor Warren Buffett hat mit seinem Investmentunternehmen Berkshire Hathaway kürzlich für etwa 17 Milliarden Dollar kurzfristige US-Staatsanleihen erworben. Gleichzeitig bleibt die Liquiditätsposition des Unternehmens historisch hoch. Viele Marktbeobachter sehen diese Kombination als ein Zeichen dafür, dass die Finanzmärkte anfällig sind und auch der Bitcoin (BTC) Kurs unter Druck geraten könnte.
Buffett selbst zeigt sich unbeeindruckt von dem jüngsten Rückgang an den Aktienmärkten. Der S&P 500 hat seit Januar etwa 5,75 Prozent verloren, doch das nennt er „nichts“ im Vergleich zu früheren Perioden, in denen die Börsen um mehr als 50 Prozent fielen.
Berkshire beendete 2025 mit rund 373 Milliarden Dollar in bar und vergleichbaren Mitteln. Das ist mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zu 2023. In der Vergangenheit ging eine steigende Liquiditätsposition bei Berkshire oft großen Marktrückgängen voraus, wie etwa zur Zeit der Dotcom-Blase Anfang der 2000er.

Bitcoin zeigt in den letzten Jahren zunehmend eine Parallelbewegung zu Aktien, insbesondere zu Technologiewerten. Die Korrelation mit dem Nasdaq liegt derzeit bei etwa 0,47. Das bedeutet, dass ein Rückgang am Aktienmarkt auch Druck auf den Bitcoin Kurs ausüben kann.
Hinzu kommen weitere Risiken. Sorgen über das Wirtschaftswachstum in den USA, geopolitische Spannungen und technologische Entwicklungen wie Quantencomputing beeinflussen das Sentiment in der Kryptobranche.
Zudem scheint sich Berkshire von krypto-affinen Unternehmen zu distanzieren. 2025 verkaufte es seine Beteiligung am Fintech-Unternehmen Nu Holdings mit einem Gewinn von rund 250 Millionen Dollar.
Analysten von CryptoQuant prognostizieren, dass der Bitcoin Kurs in 2026 auf etwa 30.000 Dollar sinken könnte, wenn sich der Aktienmarkt weiter abschwächt. Buffetts Entscheidung, vor allem Bargeld zu halten, wird daher von vielen als Warnsignal interpretiert.
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