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Bitcoin (BTC) ist an diesem Wochenende erneut unter die Marke von 90.000 Dollar gefallen. Der Kryptomarkt befindet sich auf Sparflamme, mit geringem Handelsvolumen und einer abwartenden Haltung der Anleger. Die kommende Woche ist geprägt von entscheidenden Wirtschaftsdaten, die die Marktentwicklung erheblich beeinflussen könnten.
Nach einem ereignislosen Wochenende fiel der Bitcoin-Kurs in der Nacht von Sonntag auf Montag auf 88.000 Dollar. Mittlerweile hat sich der Preis leicht erholt auf 89.850 Dollar. Damit liegt BTC diese Woche mit zwei Prozent im Minus und knapp fünf Prozent niedriger als vor einem Monat.
Ethereum (ETH) hält sich stabil und bleibt bei 3.130 Dollar. Andere große Kryptowährungen stehen deutlich im roten Bereich. Solana (SOL) verlor 2,6 Prozent und steht bei 132 Dollar. Der XRP-Kurs fiel erneut unter die Marke von 2 Dollar und notiert nun bei 1,99 Dollar. Cardano (ADA) ist der größte Verlierer mit einem Stand von 0,40 Dollar – ein Rückgang um 5,6 Prozent.
Der Bitcoin-Kurs bewegt sich seit Tagen in einer engen Spanne. Laut Analytiker Ali Martinez auf X ist 86.000 Dollar eine entscheidende Unterstützungsmarke. „Wenn diese bricht, könnte ein weiterer Rückgang folgen“, warnt er.
Die Anleger richten ihren Blick diese Woche auf die Vereinigten Staaten, wo eine Reihe wirtschaftlicher Berichte erscheinen wird. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der ADP-Arbeitsmarktbericht, neue Anträge auf Arbeitslosenunterstützung und vorläufige Zahlen zur wirtschaftlichen Aktivität.
Zusätzlich werden mehrere Mitglieder des Direktoriums der Federal Reserve sprechen. Ihre Aussagen könnten entscheidend sein für die Erwartungen an die künftige Zinspolitik. Eine Zinssenkung könnte für mehr Liquidität auf den Märkten sorgen, was sich positiv auf risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen auswirken würde.
Nicht nur die USA ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Auch in Japan steht diese Woche eine wichtige Zinsentscheidung an. Die Bank of Japan trifft sich am Donnerstag, und laut Reuters ist eine Zinserhöhung auf 0,75 Prozent weitgehend eingepreist. Gouverneur Kazuo Ueda wies bereits darauf hin, dass die Inflation seit drei Jahren über dem Ziel von zwei Prozent liegt.
Anleger beobachten genau, was dieser Schritt für die internationalen Geldströme bedeutet. Günstige Yen wurden jahrelang für Investitionen in risikoreiche Märkte wie Kryptowährungen genutzt. Ein steigender Zinssatz in Japan könnte dem möglicherweise ein Ende setzen.
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