Nuvve, ein Unternehmen, das Technologien für das Laden von Elektrofahrzeugen entwickelt, hat angekündigt, mit dem Kauf von Bitcoin zu beginnen. Damit folgt es den Fußstapfen von MicroStrategy. Das Ziel ist, rund ein Drittel der Barreserven in Bitcoin zu investieren.
Bitcoin als Reservewert
Damit reiht sich Nuvve in die wachsende Liste von Unternehmen ein, die Bitcoin in ihre Bilanz aufnehmen.
Die Entscheidung des Unternehmens kommt nicht völlig überraschend, da es auch plant, die digitale Währung als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
„Die Akzeptanz von Bitcoin wird unseren Kunden und Lieferanten mehr Zahlungsoptionen bieten und möglicherweise weniger Reibung verursachen als traditionelle Währungen“, sagte Nuvve-Gründer und CEO Gregory Poilasne.
Nuvve stellt Ladestationen für Elektrofahrzeuge bereit und kann überschüssige Energie ins Stromnetz zurückverkaufen. Der Markt reagierte positiv auf die Entscheidung von Nuvve: Die Aktie stieg am 28. Januar um 1,81 % auf 2,81 US-Dollar.
Nuvve ist eine volatile Aktie
Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Nuvve-Aktie äußerst volatil ist. Gestern stieg sie beispielsweise sprunghaft auf 4 US-Dollar an, nur um anschließend unter 2,50 US-Dollar zu fallen.
Letztendlich schloss sie den Tag bei 2,81 US-Dollar, und nachbörslich stieg sie leicht auf 2,85 US-Dollar.

Seit dem Allzeithoch im Januar 2021 ist die Aktie um 99,93 % gefallen. Damals lag der Kurs bei 8.000 US-Dollar. Derzeit handelt es sich allerdings nicht um ein großes Unternehmen.
Im dritten Quartal 2024 erzielte Nuvve einen Umsatz von 1,92 Millionen US-Dollar – ein Rückgang von 29,3 % im Vergleich zum Vorquartal.
Laut den aktuellen Zahlen verfügt das Unternehmen über etwa 325.425 US-Dollar an liquiden Mitteln. Würde es davon 30 % für den Kauf von Bitcoin verwenden, könnte es weniger als 1 BTC erwerben.
Damit wäre Nuvve das mit Abstand kleinste Bitcoin-Unternehmen der Welt.

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