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Die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait haben begonnen, ihre Ölproduktion zu drosseln. Der Grund: Die Straße von Hormus ist nahezu für die Schifffahrt gesperrt, wodurch die Lagerkapazitäten ausgeschöpft werden. Der Ölpreis stieg auf 93 Dollar pro Barrel, den höchsten Stand seit über zwei Jahren.
Das staatliche Unternehmen Adnoc reduzierte die Ölproduktion in den Emiraten. Grund dafür ist die Blockade der Straße von Hormus, die einen Öltransport verhindert und die Lagerkapazitäten an ihre Grenzen bringt. Wer ohne Export weiter fördert, hat schnell mit einem Überschuss zu kämpfen.
Kuwait hat sowohl die Produktion als auch die Raffination nach iranischen Drohungen gegen die Schifffahrt zurückgefahren. Die anfängliche Reduzierung beträgt etwa 100.000 Barrel pro Tag, könnte aber schnell auf fast 300.000 Barrel ansteigen. Normalerweise produziert Kuwait rund 2,6 Millionen Barrel täglich, von denen fast alle Exporte über die Straße von Hormus verlaufen.
Darüber hinaus hat Kuwait für bestimmte Lieferungen höhere Gewalt erklärt. Damit kann das Land vertragliche Verpflichtungen aufgrund von Umständen außerhalb seiner Kontrolle vorübergehend aussetzen.
Die Produktionskürzungen stehen nicht isoliert da. Irak begann bereits zu Beginn dieser Woche mit der Zurückhaltung von Öl, da die Lager voll waren. Saudi-Arabien schloss seine größte Raffinerie nach einem Drohnenangriff und Katar legte die größte LNG-Exportanlage der Welt still. In Kuwait und Dubai waren amerikanische diplomatische Einrichtungen Ziel von Raketen und Drohnen.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Energierouten der Welt. Ein großer Teil der globalen Öltransporte fließt täglich durch diese Passage. Durch die Blockade dieser Route sind nicht nur die Region, sondern auch der weltweite Energiemarkt betroffen.
Präsident Trump äußerte sich zu den steigenden Ölpreisen und erklärte, dass der Anstieg nur vorübergehend sei. Seiner Ansicht nach wird der Preis wieder sinken, sobald der Konflikt nachlässt. Er bezeichnete den Krieg als „kleine Operation“, die zwar noch einige Zeit andauern könne, schließlich aber Stabilität bringen solle.
Energiehändler zeigen sich weniger optimistisch. Solange die Straße von Hormus blockiert bleibt und die Produktionsländer ihre Ausgaben drosseln, bleibt der Aufwärtsdruck auf den Ölpreis erheblich.
Die Finanzmärkte sind angesichts zunehmender Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran mit Vorsicht in die Woche gestartet.
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Drei Schiffe versuchten am Dienstag, durch die Straße von Hormus zu fahren. Ein iranisches Frachtschiff hörte nach der Durchfahrt auf, seinen Standort zu senden.
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